Nationale Auszeichnungen
Mai 2026
Prix Walo
Bei der 50. Verleihung des Prix Walo, einer der renommiertesten Auszeichnungen in der Schweizer Unterhaltungsbranche, wurden SRG und SRF mehrfach ausgezeichnet:
Der Preis für die beste TV-Produktion ging an den Eurovision Song Contest 2025 (ESC). Der internationale Musikwettbewerb aus Basel war das TV-Event des Jahres – für die ganze Schweiz. Unter Federführung der SRG entstand eine Live-Produktion, die nationale Kompetenz und internationale Strahlkraft vereinte. Drei Shows überzeugten durch präzise Regie, starke Bildsprache und ein klares Gastgeber-Narrativ.
Weiter wurde die SRF-Koproduktion «Heldin» als beste Filmproduktion geehrt. Im Film von Petra Volpe geht es um eine junge Pflegefachfrau, die in einer unterbesetzten Pflegestation an ihre Grenzen stösst.
SRF-Moderator Nik Hartmann gewann die Auszeichnung als Publikumsliebling. Er moderiert seit Oktober 2025 die Samstagabendshow «Happy Day». Ermittelt wurde der Publikumsliebling durch das Voting der Zuschauerinnen und Zuschauer der TV-Livesendung zum Prix Walo.
Des Weiteren wurde Marcus Signer als bester Schauspieler gewürdigt. Er agierte unter anderem als knorriger Cop in der SRF-Krimiserie «Wilder» und ist derzeit als kultiger Ermittler in der SRF-Krimikomödie «Maloney» aktiv.
Ein weiterer Preis steht dem ESC nahe: In der Kategorie «Newcomer» gewann Singer/Songwriterin Zoë Më. Als Schweizer Vertreterin am ESC in Basel stand sie mit ihrem Song «Voyage» vor einem Millionenpublikum und erreichte einen vielbeachteten Finalplatz.
April 2026
Medienpreis Nordwestschweiz
Die Fachjury des Medienpreises Nordwestschweiz kürte aus über 90 eingereichten Beiträgen für die Kategorien Radio, Print, Foto und TV zwei SRF-Journalistinnen: In der Sparte Radio gewann Fabienne Huber mit ihrer Serie «Die Zukunft der Schule» für das «Regionaljournal Aargau Solothurn». In der Kategorie TV ging Rahel Lenz mit ihrem «rec.»-Zweiteiler «Endstation Crack» als Siegerin hervor.
April 2026
Swiss Press Awards
Bei der Verleihung der Swiss Press Awards 2026 gingen zwei Auszeichnungen an SRF-Mitarbeitende: In der Kategorie Video erreichten Fabian Kohler und Kilian Küttel von SRF Impact investigativ Platz 1 – für ihre Reportage «Likes mit Leid – Wie ein Kanal von Gewalt und Erniedrigung profitiert». Bei ihren Recherchen zum Social-Media-Netzwerk «szene_isch_zueri», das mit teils verstörenden Inhalten ein Millionenpublikum erreicht, decken sie unter anderem die Verbindung zu einem Unternehmen auf, das gefälschte Luxusartikel vertreibt.
Den 3. Platz der Swiss Press Awards in der Kategorie Audio erreichte Patrik Wülser für seinen Beitrag über die Insel Diego Garcia für die SRF-Sendung «International». Die Hauptinsel des Chagos-Archipels ist heute ein US-Militärstützpunkt. Die indigenen Bewohnerinnen und Bewohner wurden Mitte der 1970er deportiert. Die Wunden dieser Vertreibung sind nie verheilt. «Man hat uns zu den Geissen, Kühen und Schweinen gesteckt», erzählt Ariste Elysée. «Wir mussten auf Holzkisten schlafen, ohne Toilette. Selbst wenn’s nur vier Tage dauerte: Es war schrecklich.»
März 2026
Suisse Podcast Awards
«Persönlich» ist der Podcast des Jahres 2026. Das Team Michèle Schönbächler, Christian Zeugin, Olivia Röllin und Dani Fohrler erhielt den Suisse Podcast Of The Year 2026 – pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum. Seit 1976 sprechen die Moderatorinnen und Moderatoren der ersten Live-Radio-Talksendung der Schweiz jeden Sonntag auf Radio SRF 1 mit bekannten Persönlichkeiten aus Kultur, Unterhaltung, Wirtschaft und Politik.
In der Kategorie «Kultur» gewann der SRF-Podcast «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42 – mit Barbara Bleisch». Im Talk-Podcast begrüsst Barbara Bleisch jeden zweiten Dienstag ausgewählte Gäste. Mit ihnen geht die Moderatorin philosophischen Fragen nach, die Menschen mitten im Leben überrumpeln können. Der Podcast schlägt eine Brücke zwischen den Themen Philosophie, Psychologie und Lebenskunst. Lebensnahe Gespräche und von Alltagserfahrungen ausgehende Themen schaffen Orientierung und geben Inspiration für den Alltag.
Der SRF-Podcast «Alpha Boys» kann die Kategorie «Serien» für sich gewinnen. Der vierteilige Podcast von Host Raphaël Günther und der Redaktion um Julian Schmidli, Oliver Kerrison, Céline Raval, Sonja Mühlemann und Stefanie Hasler zeigt, wie junge Männer in den Sog der Manosphere geraten. Die Serie führt tief in digitale Communities, in denen Selbstoptimierung und vermeintliche Stärke in Frauenhass und Gewaltaufrufe kippen.
Podcast «Persönlich»
Podcast «Sternstunde Philosophie: Zimmer 42»
Podcast-Serie «Alpha Boys»
März 2026
Schweizer Filmpreis
«Bester Spielfilm», «Bestes Drehbuch», «Bester Ton»: In diesen Kategorien gewann die SRF-Koproduktion «Heldin» von Petra Volpe beim Schweizer Filmpreis.
Zweifach geehrt wurde die SRF-Koproduktion «Bagger Drama» von Piet Baumgartner: Die Auszeichnung «Beste Darstellerin» geht an Bettina Stucky und «Bester Darsteller» an Phil Hayes. Die beiden spielen im Familiendrama das Ehepaar Conny und Paul, dessen Familienidylle durch den Tod der Tochter auseinanderbricht.
Den Preis «Beste Nebendarstellung» erhält Sven Schelker für seine Rolle als Anatol in der SRF-Koproduktion «Stiller». Der Literaturklassiker von Max Frisch aus dem Jahr 1954 wurde erstmals von Regisseur Stefan Haupt verfilmt.
Januar 2026
Solothurner Filmtage: Prix Swissperform
Im Rahmen der Solothurner Filmtage wurden die Schauspielpreise Prix Swissperform für herausragende Leistungen in TV-Produktionen verliehen. In der Rubrik «Nachwuchs» geht der Preis an Rabea Lüthi für die Rolle in der SRF‑Krimikomödie «Maloney». Die Jury lobt die besondere Fähigkeit, den feinen Grad zwischen humorvoller Distanz zur Figur und einem respektvollen Umgang mit deren Würde zu treffen.
Internationale Auszeichnungen
Mai 2026
Journalismuspreis Informatik des saarländischen Wirtschaftsministeriums (D)
Das Team von SRF Data wurde für den Online-Beitrag «Der toxische Sog der Manosphere» mit dem Journalismuspreis Informatik des saarländischen Wirtschafsministeriums in der Kategorie Video & Multimedia ausgezeichnet. Der Beitrag zeigt anhand eines Experiments, wie Tiktok‑Algorithmen junge Männer in der Schweiz innert kurzer Zeit von harmlosen Interessen in die frauenfeindliche «Manosphere» und damit in radikale und potenziell gewaltfördernde Inhalte ziehen können. Gemäss Jury beleuchtet der Beitrag «verschiedene Facetten des Problems und entwickelt durch seine multimediale Aufmachung mit anschaulichen Grafiken, eingebundenen Videos und Illustrationen selbst eine regelrechte Sogwirkung, der man sich bis zum Ende kaum entziehen kann.»
April 2026
Zonser Darstellerpreis und Zonser Hörspielpreis (D)
Bei den Zonser Hörspieltagen wurde Sarah Spale für ihre Titelrolle als Martha Schwartz im SRF-Hörspiel «1938 – Die Grenzgeherin Martha Schwartz» als beste Hörspielsprecherin ausgezeichnet. Das Hörspiel von Raju Schwarz und Ursula Werdenberg wurde bereits im vergangenen Jahr bei den Zonser Hörspieltagen als bestes Mundarthörspiel im deutschsprachigen Raum 2025 ausgezeichnet. Nebst dem Zonser Darstellerpreis wurde auch das SRF-Hörspiel «Wohnopoly» von Sunil Mann und Karin Berri unter der Regie von Susanne Janson als zweitbestes Hörspiel an den Zonser Hörspieltagen ausgezeichnet.