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Nichts tun ist mehr als Faulenzen
Aus Treffpunkt vom 16.01.2014.
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Nichts tun ist mehr als Faulenzen

Jeder ist heute an ständige Reize gewöhnt. Fehlen sie, kann das richtiggehend unangenehm sein.

Allzeit bereit, immer produktiv, ständig kreativ: Die meisten Menschen befinden sich pausenlos im Standby-Modus. Sie sind jederzeit auf Abruf, den Off-Modus gibt es für sie nicht einmal für ein paar Minuten am Tag.

Das hat auch gesellschaftliche Gründe: Ständige Reize umgeben uns, fast nirgendwo passiert einfach nichts. Kommt er trotzdem, der Moment, in dem man ohne Ablenkung ganz mit sich alleine ist, kann das richtiggehend unangenehm sein und sogar Ängste auslösen. Auf der anderen Seite können Dauerreize aber auch bis zum Burnout führen.

Nichtstun kann man jedoch lernen und die zuerst unangenehme Leere als Energiequelle nutzen. Meditation ist so ein Beispiel. Solche kurzen Verschnaufpausen fürs Gehirn können die Produktivität und Kreativität sogar ankurbeln. Das ist eigentlich jedem bekannt – in die Tat umsetzen tun es dennoch nur die wenigsten.

Der «Treffpunkt» widmet sich eine ganze Sendung lang nichts anderem als dem Nichtstun, und zeigt: Gezieltes Nichtstun ist mehr als Faulenzen.

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