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Jahresrückblick 2019
Aus Wissenschaftsmagazin vom 28.12.2019.
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Wissensjahr 2019 Klimawandel, Exoplaneten – und ein treuherziger Blick

Vom kleinen Phänomen bis zur gigantischen Herausforderung: Diese 5 Wissenschaftsthemen machten 2019 Schlagzeilen.

Klimawandel: Der Pizolgletscher ist weg, das CO2 ist noch da

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Geoengineering gegen den Klimawandel: verrückt oder genial?
Aus Kultur vom 10.05.2019.
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Das Klima, unser grosses Sorgenkind, hat 2019 auch die Wissenschaft auf Trab gehalten. Der Treibhausgas-Ausstoss ist weiter gestiegen. Der Meeresspiegel steigt schneller als erwartet, weil Eisschilde und Gletscher schmelzen. Das erste Schweizer Opfer: der Pizolgletscher.

Die Wissenschaft sucht Mittel und Wegen, um den Klimawandel und seine Folgen einzudämmen. CO2-freie Energieträger müssen her, als Ersatz für die fossilen Brenn- und Treibstoffe. Gleichzeitig versuchen Forscher, überschüssiges CO2 einzufangen und zu entsorgen: Raus aus der Atmosphäre, rein in den Untergrund.

Landwirtschaft: Technologie und neue Sorten statt Pestizide

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Pestizidkrise – Hightech statt Gift
Aus Einstein vom 26.09.2019.
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Intensive Landwirtschaft, Monokulturen und Pestizide bedrohen die Artenvielfalt. Vor allem bei den Insekten hat die Zahl der Arten und Tiere massiv abgenommen. Durch das Insektensterben verschwinden auch andere Tiere und Pflanzen, die von ihnen abhängen.

Hinzu kommt, dass der Planet immer mehr Menschen ernähren muss. Gesucht sind Lösungen und Innovationen. Etwa verbesserte Pflanzensorten. Als Basis für neue Züchtungen sind auch alte Sorten wichtig. Andere Lösungen setzen auf moderne Technologie, um unsere Nahrung effizient zu produzieren – und die Umwelt dabei möglichst wenig zu belasten.

Der verbesserte Mensch: Designerbabys und ewige Jugend?

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Kann man das Altern stoppen? So weit ist die Wissenschaft
Aus SRF Kultur vom 16.11.2019.
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Als vor gut einem Jahr die ersten genmanipulierten Babys geboren wurden, reagierte die Wissenschaftswelt mit Empörung. Übers Jahr wurden weitere ähnliche Vorhaben bekannt. Wohin wird das führen? Zu Designerbabys, deren Eigenschaften sich beliebig wählen lassen? Klare Regeln sollen nun festlegen, wann solche Eingriff ins menschliche Erbgut gerechtfertigt sind.

Auch anderweitig wird versucht, den Mensch zu «verbessern». So wird an einem Lebenselixier getüftelt, das uns ewige Jugend schenken soll. Ein erster Schritt gelang einem Forscher, der seine Probanden angeblich um zweieinhalb Jahre jünger werden liess. Ist das der Anfang vom Ende der menschlichen Vergänglichkeit?

Ferne Welten: vom Erdtrabant zu den Exoplaneten

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Das neue Rennen zum Mond
Aus SRF Kultur vom 21.06.2019.
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2019 war es 50 Jahre her, seit der erste Mensch den Mond betreten hatte. Und mit ihm ein Sonnenwindsegel aus der Schweiz, das noch vor der US-Flagge auf dem Mond im inexistenten Wind wehte.

Fünf Jahrzehnte danach ist um den Erdtrabanten ein neuer Wettlauf entbrannt. Und der Blick der Astrophysiker schweift weiter in die Ferne – zu fremden Sonnen und den Planeten, die sie umkreisen.

Den ersten dieser Exoplaneten entdeckten die Schweizer Michel Mayor und Didier Queloz. Dafür erhielten sie den diesjährigen Physik-Nobelpreis. Und sie legten den Grundstein für die vor wenigen Tagen gestartete Cheops-Mission. Bei der geht es letztlich um die Frage: Sind wir alleine im All – oder gibt es Leben da draussen?

Zum Schluss: ein treuherziger (Rück-)Blick

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Hundeblick: Jööh-Effekt dank spezieller Muskeln
Aus SRF Kultur vom 18.06.2019.
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Klimawandel, Gentechnik, ausserirdisches Leben – es waren gewichtige Themen, mit denen sich die Wissenschaft 2019 beschäftigte. Das Jahr brachte aber auch Erklärungen für kleinere Phänomene. Etwa auf die Frage, weshalb Hunde so treuherzig gucken können.

Das liegt an speziellen Muskeln, dank denen die Haustiere ihre Brauen anheben können. So erscheinen ihre Augen grösser und ihr Gesicht kindlicher, sagen die Forscher. Das löse bei uns einen Betreuungsreflex aus.

Der Hundeblick trifft mitten ins Herz – auch bei Wissenschaftlern und Wissenschaftsjournalistinnen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
    Ok dann halt nicht. Zum 2. Mal: Weitere wichtige Forschung 2019: Fortschritt in Ebolabekämpfung, HIV Patient wurde geheilt, Chinas Mondmission auf die dunkle Seite, Kultivierung einer Spezies welche Aufschluss geben kann über Herkunft von Zellen mit Zellkern (Asgard archaea). Weitetentwicklung des Quantencomputer, künstliche Intelligenz im Pokerspiel, fossile Knochenfunde füllen Lücken in der Evolutionsgeschichte des Menschen, Erfolge mit medikamentöser Therapie gegen zystische Fibrose
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  • Kommentar von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
    Dass es das 1. Bild überhaupt eines schwarzen Loches (ziemlich sicher ein zukünftiger Nobelpreis) nicht in die Top 5 schafft, spricht nicht für diese Liste. Dass es die bestrittene Verjüngungstherapie schafft, spricht auch nicht für diese Liste. Dass statt der positiven und bahnbrechenden CRISPR Esperimente, das Baby herausgepickt wird über das man gar nicht weiss ob überhaupt ein Gen verändert wurde, spricht auch nicht für diese Liste. Der Hundeblick spricht auch nicht für diese Liste. Schade.
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    1. Antwort von SRF Kultur (SRF)
      Guten Tag Herr Odermatt. Danke für Ihre Anmerkung. Das ist einerseits ein Missverständnis: Die Liste will keine Top 5 der Wissenschaftsnews sein – sondern eine Auswahl von Themen aus verschiedenen Fachrichtungen, über die 2019 berichtet wurde. Natürlich sollen Themen vorkommen, die eine gewisse Bedeutung hatten, aber nicht nur. Aus der Astrophysik sind die Cheops-Mission und der 2019 vergebene Nobelpreis dabei. Bei den Crispr-Babys geht man davon aus, dass die Kinder tatsächlich existieren. Schlussendlich ist eine Auswahl, die nicht den Anspruch hat, abschliessend, vollständig oder allgemeingültig zu sein. Aber es ist eine Auswahl, die einen Einblick geben soll in die Vielfalt der wissenschaftlichen Forschung und Berichterstattung von 2019. Freundliche Grüsse, Susanne Bernard
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    2. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      Hoffe meine weiteren Kommentare werden irgendwann auch noch aufgeschaltet. Danke.
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