Das Winterhalbjahr 2025/26 war in allen Höhenlagen schneearm (slf.ch). Doch der Endspurt kann sich sehen lassen. Der neuliche Kälteeinbruch sorgte für Schneehöhen, die ungefähr dem langjährigen Schnitt (1991–2020) entsprechen. An Ostern führen somit auch viele Talabfahrten durch weisse Landschaften.
Trotz der geringen Schneemenge bleiben einige Starkschneefälle und viele Lawinen in Erinnerung.
Wenn Schnee, dann viel
In diesem Winter gab es ungefähr fünf grössere Schneefälle. Ansonsten dominierte trockenes und sonniges Bergwetter, speziell im Dezember. Die Schneefälle Ende Oktober und Ende November sorgten für einen vielversprechenden Anfang. Das dritte Ereignis liess aber bis nach dem Jahreswechsel auf sich warten. Dabei tanzten die Flocken bis ins Flachland.
Die heftigsten Schneefälle des Winters ereigneten sich rund um den 20. Februar. Vor allem in den Berner und Walliser Alpen fielen bis zu zwei Meter Neuschnee. Die Lawinenstufe erreichte gebietsweise die höchste von fünf Stufen.
Die vermutlich letzten Anstrengungen unternahm Frau Holle schliesslich Ende März. Sie verbesserten die Schneebilanz in vielen Alpenregionen zum Saisonende hin.
Trotz des wenigen Schnees, vor allem im Süden, wurde gerade dort ein neuer Schneerekord verzeichnet. So fielen in Bosco/Gurin/TI vom 14. auf den 15. März satte 116 cm Neuschnee.
Skifahren an Ostern
An den Ostertagen ist es in den Alpen häufig sonnig, viele Skigebiete sind noch geöffnet und für genügend Schnee ist gesorgt. Oberhalb von 1500 bis 2000 m liegt verbreitet ein Meter Schnee oder mehr.
Dabei liegt in den Voralpen und in den Tälern des Alpennordhangs mehr Schnee als für diese Jahreszeit üblich. Weiter nach Süden werden die Schneehöhen allmählich unterdurchschnittlich. Die Schneehöhe an Ihrem Lieblingsort ist auf der SRF Meteo Homepage zu finden, die offenen Skigebiete hier: