- Rod Stewart hat Donald Trump bei einem Empfang von König Charles III. in London als «little ratbag» – zu Deutsch «kleiner Drecksack» – bezeichnet.
- Der Musiker lobte Charles zugleich dafür, Trump bei der jüngsten USA-Reise des britischen Königspaars «in die Schranken gewiesen» zu haben.
- Stewart und Trump galten früher als befreundet – seit Jahren gilt der Sänger jedoch als scharfer Kritiker des heutigen US-Präsidenten.
Der Musiker besitzt ein Anwesen in Florida in der Nähe von Trumps Residenz Mar-a-Lago. Beide spielten früher nach Angaben britischer Medien gemeinsam Golf und trafen sich regelmässig bei gesellschaftlichen Anlässen.
Später hat sich Stewart öffentlich vom US-Präsidenten distanziert. «Ich kannte ihn wirklich gut. Früher war ich oft bei ihm zu Hause», sagte Stewart 2025 der Zeitschrift «Times».
Prominente für und gegen Trump
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Bild 1 von 8. Rod Stewart (mittig) – hier mit Rolling-Stones-Gitarrist Ronnie Wood (rechts) und König Charles III. bei einem Empfang in London am 11. Mai 2026 – ist nicht der einzige Prominente, der seine Haltung zu Donald Trump öffentlich nicht zurückhält. Bildquelle: Getty Images/Aaron Chown.
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Bild 2 von 8. Barbra Streisand verglich Trumps erste Amtszeit mit einer schlechten Realityshow und schrieb, die zweite beginne «noch schlimmer». Zum Start der neuen Präsidentschaft kritisierte sie zudem, Trump solle «etwas Klasse zeigen» und auf den Verkauf von Fanartikeln verzichten, statt aus dem Amt Kapital zu schlagen. Bildquelle: Getty Images/Matt Winkelmeyer.
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Bild 3 von 8. Mark Ruffalo griff Donald Trump bei den Golden Globes scharf an. Der Schauspieler nannte ihn einen «verurteilten Straftäter» und «den schlimmsten Menschen». Sollte die moralische Orientierung der mächtigsten Nation der Welt von Trump abhängen, sagte Ruffalo, stecke die Gesellschaft «in grossen Schwierigkeiten». Bildquelle: Getty Images/Jesse Grant.
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Bild 4 von 8. Stephen King kritisierte vor allem das Umfeld von Trumps Amtseinführung. Der Schriftsteller schrieb, im Publikum hätten fast ausschliesslich weisse, wohlhabende Männer gestanden, während Trumps eigentliche Anhänger «draussen in der Kälte» geblieben seien. Damit stellte King die soziale Nähe der neuen Regierung zu Eliten infrage. Bildquelle: Getty Images/Mathew Tsang.
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Bild 5 von 8. Robert De Niro bezeichnete Donald Trump beim Filmfestival in Cannes als «Philister-Präsidenten Amerikas». Kunst stehe für Wahrheit und Vielfalt, sagte der Schauspieler. Genau deshalb sei sie für Autokraten und Faschisten gefährlich. De Niro kritisierte zudem Trumps Haltung gegenüber der internationalen Filmbranche und geplante Kulturkürzungen. Bildquelle: Getty Images/Stephane Cardinale-Corbis.
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Bild 6 von 8. Amber Rose verteidigt ihre Unterstützung für Donald Trump offen. Nach eigenen Worten sei sie während des Wahlkampfs «gecancelt» worden. Heute seien ihre Kritiker still, weil Trump das Land bereits «zum Besseren verändere». Sie habe ihre Angst vor Angriffen aus dem linken Lager abgelegt und bewusst «die rote Kappe aufgesetzt». Bildquelle: Getty Images/Chip Somodevilla.
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Bild 7 von 8. Kid Rock schreibt Donald Trump eine zentrale Rolle im Kampf gegen «Wokeness», Diversitätsprogramme und Cancel Culture zu. In einem Fox-News-Interview bezeichnete er Trump als eine Art «Drachentöter», der diese gesellschaftlichen Entwicklungen zurückdränge. Bildquelle: Getty Images/Chip Somodevilla.
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Bild 8 von 8. Jake Paul lobte Donald Trump im Herbst 2025 ausdrücklich. Amerika beginne unter Trump langsam zu heilen, sagte der Influencer und Boxer. Trump mache «einen der besten Jobs aller Präsidenten in der Geschichte der Vereinigten Staaten». Bildquelle: Getty Images/Leonardo Fernandez.
Gleichzeitig habe ihn manches Verhalten Trumps irritiert: Frauen habe dieser aus seiner Sicht nicht besonders gut behandelt. «Seit er Präsident geworden ist, ist er ein anderer Mensch geworden – jemand, den ich so nicht kannte.»