Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video ISS-Besatzung betritt das Raumschiff abspielen. Laufzeit 00:37 Minuten.
Aus News-Clip vom 04.03.2019.
Inhalt

180 kg Nachschub an Bord ISS-Besatzung betritt das Raumschiff «Crew Dragon»

  • Die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS hat am Sonntag erstmals das Raumschiff «Crew Dragon» betreten.
  • Die Raumkapsel des Privatunternehmens SpaceX dockte am Samstag an die Internationale Raumstation ISS an.
  • Das Manöver sei planmässig verlaufen, teilt die Nasa mit.
  • Der Testflug ist ein weiterer Schritt zu einem bemannten Raumfahrtprogramm der Nasa.

Die Kapsel soll am Freitag wieder zur Erde zurückkehren. Sie war am Samstag mit einer Falcon-9-Rakete vom US-Weltraumbahnhof in Cape Canaveral in Florida gestartet. Es war das erste Mal, dass ein privat gebauter und betriebener Crew-Transporter von amerikanischem Boden zur ISS flog.

An Bord der Kapsel sind keine Raumfahrer, sondern nur eine Puppe. Sie ist mit Sensoren ausgestattet und soll die Bedingungen für künftige Raumfahrer ermitteln. Der Raumfrachter hat Platz für sieben Menschen.

Bilder der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigen nun die Astronauten im Inneren der Kapsel gemeinsam mit der Testpuppe «Ripley». Die «Crew Dragon» der Raumfahrtfirma von Tech-Milliardär Elon Musk brachte zudem 180 Kilogramm Nachschub zur ISS.

USA setzen auf private Unternehmen

Seit dem Ende des Shuttle-Programms der US-Raumfahrtbehörde Nasa im Jahr 2011 fliegen US-Astronauten mit russischen Sojus-Kapseln zur ISS. Die USA wollen künftig auf private Unternehmen für bemannte Flüge ins All setzen, um eigene Kapazitäten für Missionen wie zum Mond oder Mars nutzen zu können. Die Nasa will noch in diesem Jahr erstmals Menschen mit einer SpaceX-Rakete ins All bringen lassen.

Nasa-Chef Jim Bridenstine schrieb nach dem Start auf Twitter: «Der heutige erfolgreiche Start markiert ein neues Kapitel der amerikanischen Exzellenz und bringt uns dazu, amerikanische Astronauten erneut mit amerikanischen Raketen zu fliegen.»

Die USA setzen bereits auf private Unternehmen, um die ISS zu etwa mit Lebensmittel für die Besatzung versorgen. Erst im Dezember war der Raumfrachter «Dragon» des Betreibers SpaceX zum Aussenposten der Menschheit etwa 400 Kilometer über der Erde geflogen. Der nächste bemannte Start zur Raumstation ist für den 14. März geplant. Dann soll eine russische Sojus-Rakete drei Raumfahrer ins All bringen.

Legende: Video Die «Crew Dragon» hebt in Florida ab abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
Aus News-Clip vom 02.03.2019.
Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Alexander Weljaminoff  (AndererMeinung)
    Es wäre ein Wunder (allerdings ein sehr wünschenswertes), wenn es bei diesem Projekt keine tödlichen Zwischenfälle gibt. Diejenigen, die über die veraltete, aber x-mal erprobte Sowjettechnologie lästern, sollten darüber nachdenken, dass es anscheinend allen Playern auf diesem Gebiet zu aufwendig erscheint wieder ein Gleitflugzeug à la Space Shuttle einzuführen, dass normal auf einem Flughafen landen kann.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von David Arnold  (darnold)
      Über die Sowjetisch/Russische Raumfahrt lästert sowieso niemand von denen, die sich mit dem Thema vertieft befassen..:-S
      Das Problem des Space Shuttles war, dass es mit 300 (oder mehr, je nach Quelle) Mio $/ Start, mehr als doppelt so teuer war, wie "Ein-Weg" Raketen vergleichbarer Last-Klasse (z.B. Ariane 5G: 165 Mio $, Proton: 85 Mio $). Das lag vorallem auch an den exorbitanten Überholungsarbeiten nach jedem Flug (Stichwort: Refurbishment). Propulsive Landing scheint da deutlich günstiger.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ursula Keller  (Note)
    Die Mär, dass Private alles besser machen, würde ich sagen hat China bereits wieder ins Reiche der Mythen zurückgeschickt (falls dies nicht sowieso schon die gescheiterten Privatisierungen von öffenltichen Infrastrukturen in GB erledigt haben).
    Zudem gibt es eine solche Trennlinie in Machtbereichen sowieso nicht. Mr. Musk ist genauso abhängig vom US Militärkomplex, als würde er da direkt arbeiten. Niemand entwickelt Raketen ohne detailgenaue Absegnung von Regierungsinstitutionen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von David Arnold  (darnold)
      Da empfehle ich ihnen mal das Interview der beiden designierten SpaceX Testpiloten, welche auch schon das Spaceshuttle flogen und insbesondere ihre Aussagen zu Flexibilität, Bürokratie und Arbeitstempo, SpaceX vs. NASA ;-)
      Klar, private sind nicht überall besser als staatliche - und umgekehrt. Braucht halt wie überall ein Mittelmass.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Bald ist es soweit. Da kann dann Putin mit seinen staatlichen Raketen schauen, wie weit er kommt. Private Innovation war schon immer wesentlich erfolgreicher.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Heiner Zumbrunn  (Heiner Zumbrunn)
      Träumen Sie weiter Herr Schmidlin, aktuell haben die Russen viel mehr Erfahrung im Weltraumflug wie die USA, weil sie permanent dabei waren. Und Herr Musk hat mit Tesla bewiesen, dass er nur mit wenig mehr als Wasser kochen kann. Nein ich bin kein Freund der Herren um Putin. Aber aktuell noch viel weniger von den USA, die nur das tun, das möglicherweise dem Ruhm von Herrn trump nützen konnte. Das ist einiges zu wenig.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen