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2,9 Millionen Unterzeichnende Nach Petition: Texas stoppt vorerst Hinrichtung

  • Im US-Bundesstaat Texas hat ein Gericht die geplante Hinrichtung eines wegen Mordes verurteilten schwarzen Mannes vorerst gestoppt.
  • Um den Fall war zuvor eine öffentliche Debatte entbrannt, in die sich Prominente und rund 2,9 Millionen Unterzeichnende einer Petition einschalteten.
  • Der Mann sitzt seit 1998 wegen Mordes an einer jungen Frau in der Todeszelle.
Audio
Sister Helens unermüdlicher Kampf gegen die Todesstrafe
05:17 min, aus Echo der Zeit vom 24.11.2015.
abspielen. Laufzeit 05:17 Minuten.

Demonstranten hatten am Mittwoch im texanischen Bastrop die Freilassung und ein neues Verfahren für den 51-Jährigen gefordert. Auch Politiker, Prominente – darunter Reality-Star Kim Kardashian und Schauspielerin Susan Sarandon – sowie der EU-Botschafter in den USA hatten sich in den Fall eingeschaltet. Unterstützt wurde Reed auch von Sister Helen Prejean, einer Anti-Todesstrafe-Aktivistin, die im Film «Dead Man Walking» von Susan Sarandon dargestellt wurde.

Eine Petition verzeichnete mehr als 2,9 Millionen Unterschriften.

Rodney Reed sitzt nach Angaben von Innocence Project seit 1998 wegen des Mordes an einer jungen Frau 1996 in der Todeszelle. Am kommenden Mittwoch hätte er hingerichtet werden sollen.

«Erheblichen Zweifel an seiner Schuld»

Der EU-Botschafter in den USA, Stravros Lambrinidis, hatte den Gouverneur von Texas, Greg Abbott, aufgerufen, Reed zu begnadigen. Die Beweislage in dem Fall werfe «erheblichen Zweifel an seiner Schuld auf», schrieb Lambrinidis am 30. Oktober in einem Brief.

Schwarzer Mann, er erhebt Hand.
Legende: Der 51-Jährige Rodney Reed sitzt seit mehr als zwanzig Jahren in der Todeszelle. Keystone

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Adi Berger  (Adi B.)
    Rechenfehler: über 20 Jahre nicht 10 Jahre.
  • Kommentar von Adi Berger  (Adi B.)
    Wieviel sind die knapp 3 mio Petitionsunterzeichner im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung von Texas? Erlöst den Mörder nach über 10 Jahren Todeszelle.
  • Kommentar von Peter Hirschi  (phirschi)
    Kein Mensch hat das Recht einen anderen Menschen zu töten. Punkt. Auch nicht ein sog. Rechtsstaat.

    Und noch vor der Bestrafung muss man sich fragen warum es geschehen ist. Was hätte man (wir, ich) tun können um es zu verhindern? Habe ich Mitschuld? Was können wir daraus lernen um ein gleiches Geschehen zu verhindern?

    Niemand tötet aus Lust am Töten. Ein Mörder WURDE zu Mörder, er würde nicht als solcher geboren.

    Ein wenig Wunschdenken, ich gebe es zu. Aber es ist meine Überzeugung.
    1. Antwort von Peter Sprecher  (b8ilys)
      Nach dem lesen Ihres Kommentars kam mir Cabaret Rotstift Morgenrot in den Sinn:))
    2. Antwort von Peter Hirschi  (phirschi)
      @Peter Sprecher: interessant .. tatsächlich war Jürg Randegger mein Schullehrer. Aber die Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen, die schieb ich der Autokorrektur zu :)