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31 neue Infektionen Grosse Nervosität in Peking

Die chinesische Hauptstadt wird teilweise abgeriegelt, Schulen werden geschlossen. Es gilt jetzt die zweithöchste Sicherheitsstufe.

Nach dem neuen Ausbruch des Coronavirus bleibt die Lage in Peking angespannt. Laut Angaben der örtlichen Gesundheitskommission gibt es seit dem Vortag 31 weitere Infizierte. Damit sind seit vergangenem Donnerstag 137 Fälle Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.

Als Reaktion auf den neuen Ausbruch, der vergangene Woche auf dem Xinfadi-Grossmarkt der Stadt begann, riefen die Behörden der 20-Millionenmetropole die zweithöchste Sicherheitsstufe aus. Damit wird Peking teilweise abgeriegelt. Laut Medienberichten wurden 850 Flüge aus und in die chinesische Hauptstadt gestrichen.

Video
Covid-19-Ausbruch in Peking
Aus SRF News vom 15.06.2020.
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Reiseverbot, Schulen geschlossen

Bewohner aus Gegenden von Peking, in denen das Risiko als «mittel» oder «hoch» eingestuft wurde, dürfen die Stadt nicht mehr verlassen, um zu verhindern, dass sich der neue Ausbruch auf andere Teile des Landes ausweitet.

Auch alle anderen Pekinger dürfen nur noch Reisen, wenn sie einen negativen Coronatest vorlegen können. Zudem wurden die Schulen wieder geschlossen.

Warteschlange, Menschen mit Gesichtsschutz, ein Polizist im Vordergrund.
Legende: Viele Pekinger wollen sich testen lassen – denn ohne negativen Test kann man manche Quartiere nicht mehr verlassen. Reuters

Bereits in den vergangenen Tagen hatten die Behörden damit begonnen, mehrere Stadtquartiere komplett abzuschotten. In der ganzen Stadt wurden Kontrollen wie etwa Fiebermessen wieder verschärft.

Ursprung des Ausbruchs war ein Grossmarkt

Der Xinfadi-Markt, auf den die ersten Infektionen vergangene Woche zurückgeführt wurden, lieferte vor seiner Schliessung rund 90 Prozent des Gemüses und Obsts für die Metropole. Der Direktor des Marktes sowie zwei Beamte der Pekinger Lokalregierung mussten infolge des Ausbruchs ihre Posten räumen.

Personen in Schutzanzügen mit Sprühgeräten zur Desinfektion in einer Ladenstrasse.
Legende: Peking wird desinfiziert. Ob's etwas bringt? Reuters

Die weltweite Coronavirus-Pandemie hatte in der zentralchinesischen Stadt Wuhan ihren Ursprung. Bereits seit Wochen wurden landesweit jedoch kaum noch neue Fälle registriert, weshalb es in China die Hoffnung gab, das Virus besiegt zu haben.

SRF 4 News aktuell vom 17.6.2020, 06.10 Uhr;

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25 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Also jetzt will ich mal wissen wie gross das Ding ist vor dem alle in die Hose Pinkeln. 1 nm ist ein Milliardstel Meter. Und da ein Meter 1000 Millimeter hat ist ein Nanometer auch ein Millionstel Millimeter. Ein Meter und Millimeter kann man sich ja noch abgucken. Ein Virus ist nun zwischen 15 und 400 nm. Wenn ich also einen Millimeter durch eine Million teile und dann mal 15-400 rechne dann weiss ich wer Peking das fürchten lernt. Schon erstaunlich wie der Herrgott das eingerichtet hat.
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  • Kommentar von Benedikt Bauernberger  (Benedikt Bauernberger)
    Ich würde mal sagen, dass der Virus aus dem Westen (wieder)eingeschleppt wurde stinkt nach Fisch...!
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  • Kommentar von Marc Blaser  (PrCh)
    @SRF
    Wollt ihr hier den Menschen mit Absicht wieder Angst machen oder was ist der Grund für diesen Bericht? 137 (falls stimmt) Neuinfektionen in einer Woche in einem Land wie China ist hier wohl kaum erwähnenswert.
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    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Warum soll SRF nicht darüber informieren Herr Blaser. Wie viele dort angesteckt wurden kann man erst später sagen, wenn alle getestet worden sind. Hat auch nicht mit Angstmachen zu tun. Es ist wichtig zu wissen was dort los ist.
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    2. Antwort von Marc Blaser  (PrCh)
      Herr Alfred, Ich hab ja nicht gesagt sie sollen nicht, sondern gefragt warum. Wenn man die Zahlen nicht zu 100% bestätigen kann oder wenn es gerade um so ein Land wie China geht, wo auch Sie keine Ahnung haben, wie viel Menschen sonst an einer Grippe erkranken, finde ich es nicht sinnvoll, gleich nach den Lockerungen wieder mit solchen Zahlen weit oben im Newsportal zu berichten
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    3. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Herr Blaser und ich würde es total falsch finden, wenn man wegen den Lockerungen nicht darüber schreiben würden.
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