- Microsoft-Mitgründer Bill Gates hat vor einem US-Kongress-Ausschuss ausgesagt, dass Jeffrey Epstein ihn unter Druck gesetzt habe.
- Epstein habe versucht, Gates mit Informationen über dessen Untreue unter Druck zu setzen, um ihn zur Zusammenarbeit zu zwingen.
Wörtlich sagte der Microsoft-Gründer vor einem Ausschuss des US-Kongresses, dabei sei es um aussereheliche Affären gegangen: «Epstein versuchte, Informationen über meine Untreue – zusätzlich zu vielen Lügen, die er darüber legte – zu nutzen, um mich unter Druck zu setzen, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten.»
Aus kürzlich veröffentlichten Dokumenten geht hervor, dass sich Gates und Epstein nach dessen erster Haftstrafe im Jahr 2008 mehrfach trafen. Gates betonte, er habe das Ausmass von Epsteins Verbrechen damals nicht vollständig begriffen und nie kriminelles Verhalten bei Epstein beobachtet.
Epstein bekannte sich 2008 in Florida wegen schwerer Prostitutionsvergehen schuldig und verbrachte 13 Monate im Gefängnis. 2019 wurde er wegen Sexhandels mit Minderjährigen angeklagt und starb noch im selben Jahr in Untersuchungshaft. Offiziellen Angaben zufolge beging er Suizid.