Zum Inhalt springen

Header

Video
Biden signalisierte Rückkehr zum Abkommen
Aus Tagesschau vom 06.04.2021.
abspielen
Inhalt

Atomstreit mit Iran Iran vor Treffen zur Rettung des Atomabkommens hoffnungsvoll

  • Der Iran blickt hoffnungsvoll auf den Neustart der Gespräche zur Rettung des Atomabkommens.
  • Teheran sei sicher, dass der Beginn der Verhandlungen in Wien «der richtige Weg in die richtige Richtung» sei, sagte Sprecher Ali Rabiei.

Eine pragmatische und besonnene Politik der neuen amerikanischen Regierung im Atomstreit wäre ein positives Signal für Frieden und Stabilität im Nahen Osten und auch weltweit, so der Sprecher im Staatsfernsehen. Zugleich werde man sehr sachlich den Verlauf der Verhandlungen in den nächsten Wochen analysieren.

USA sollen über Gespräch informiert werden

Am Dienstagvormittag liefen nach Angaben der russischen Delegation noch Vorgespräche. Das Treffen der Streitschlichtungskommission mit Spitzendiplomaten der verbliebenen fünf Partner der Vereinbarung war für den Nachmittag geplant. Die neue Runde ist der erste ernsthafte Dialog seit der Amtsübernahme von US-Präsident Joe Biden, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger Donald Trump das Abkommen wiederbeleben will.

Ziel aller diplomatischen Bemühungen ist die Rückkehr der USA zu der Vereinbarung, die Aufhebung der US-Sanktionen gegen den Iran und eine überprüfbare Einhaltung aller nukleartechnischen Auflagen durch den Iran. Zwar sitzen die 2018 unter Trump aus der Vereinbarung ausgestiegenen USA nicht direkt mit am Tisch, allerdings werden sie nach bisherigen Plänen unmittelbar über den Verlauf der Gespräche informiert.

Tagesschau, 6.04.2021, 12:45 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Eine Schwäche Bidens. Trump hätte dies nie zugelassen. Im schlimmsten Fall dürften nebst Israel sogar die Nachkommen der USA diesen Fehlentscheid bitter bereuen. Der Iran ist die Heimat und Hort der agressiven Form des Islams. Solange dem Nährboden von Terror und "göttlicher" Gewalt, durch Salafisten und noch radikalerer Formen der Gotteskrieger, die Substanz nicht entzogen wird, wird sich der Terror weltweit ausbreiten. Unter Umständen wieder bis in die USA. 9/11 lässt grüssen.
    ,
    1. Antwort von Manu Meier  (Manuel Meier)
      @ Häberli. Sie meinen die Saudis. Salafisten und die Radikalen Islamisten die wir kennen sind feinde des Iran. Der Iran kämpfte sozusagen "mit uns" um den IS und die Terrorgruppen im Irak und Syrien zu bekämpfen. Es wird sogar gesagt, dass Soleymani und der Iran der Hauptakteur im Kampf gegen den IS war.
      Der Iran unterstützt die Hamas und die Hizbollah. Die haben andere Gründe für ihren Kampf, als welche sie aufgezählt haben.
    2. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      - Die Salafisten sind Sunniten, im Iran sind die Schiiten.
      - Die Attentäter von 9/11 stammten nicht aus dem Iran. Mit deren Herkunftsland hat Trump noch so gerne "Deals" abgewickelt.
      - Trumps Politik hat die Extremisten nicht geschwächt, ganz im Gegenteil.
      - Vor Trumps Vertragsbruch hatten sämtliche Inspektoren dem Iran bescheinigt, sich an das Abkommen zu halten. Die moderaten Kräfte um Rohani wurden immer stärker.

      Herr Häberli, Sie haben sich ein Feindbild aufbinden lassen.