Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Johnson auf Europa-Tour abspielen. Laufzeit 03:28 Minuten.
Aus 10vor10 vom 21.08.2019.
Inhalt

Brexit-Verfechter in Berlin Johnson von Merkel zu schwierigen Brexit-Beratungen empfangen

  • Der neue britische Premierminister Boris Johnson ist von Kanzlerin Angela Merkel empfangen worden.
  • Das Treffen findet vor dem Hintergrund der festgefahrenen Verhandlungen über den Austritt Grossbritanniens aus der EU statt.

Der als unnachgiebiger Brexit-Verfechter geltende Johnson war am Dienstag mit einer neuen diplomatischen Offensive zur Änderung des Ausstiegsvertrags in der EU und bei Merkel auf Ablehnung gestossen. Johnson hatte abermals die Streichung der vereinbarten Garantieklausel für eine offene Grenze in Irland gefordert. Merkel lehnt Neuverhandlungen über den Austrittsvertrag strikt ab.

Legende: Video Boris Johnson: «Wir wollen einen Deal. Und wir schaffen das» abspielen. Laufzeit 00:25 Minuten.
Aus News-Clip vom 21.08.2019.

Mit Blick auf die Grenzfrage zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Staat Irland hatte sie bei einem Island-Besuch am Dienstag gesagt: «Wir werden natürlich über praktische Lösungen nachdenken.» Am Mittwoch ergänzte die Kanzlerin, sie wolle mit Johnson darüber reden, wie ein «möglichst friktionsfreier» Austritt Grossbritanniens aus der EU erreicht werden kann. «Wir müssen um unser Wirtschaftswachstum kämpfen.»

Am Donnerstag will Johnson in Paris den französischen Präsidenten Emmanuel Macron treffen. Im Poker um den britischen EU-Austritt gilt Macron als Hardliner. Merkel und Macron dürften mit Johnson auch über den G7-Gipfel sprechen, der am Samstag im französischen Badeort Biarritz beginnt. Dort werden sich die Drei wiedertreffen.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

24 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Urs Stäbler  (Stab)
    Die BREXIT-Verhandlungen sind nicht schwierig. Die EU ist die Bedingungen ausgehandelt und daran haben sich die Briten zu halten. Die einzige Lösung wäre eine neue Abstimmung, welche aber so präzise sein muss dass es keinerlei Diskussionen mehr geben kann.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Das Ganze hier ist eine reine, letzte Formalität vor dem NO-DEAL-Brexit und nicht mehr.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von M. Keller  (mkel)
      Den No-Deal wollen alle Seiten vermeiden, auch BJ. Im Moment läuft ein Spiel, wer zuerst einknickt. In dieser festgefahrenen Situation funktioniert es schlicht nicht mehr anders. Derjenige, der zuerst genug Angst vor dem No-Deal hat, wird sich bewegen und dem anderen Zugeständnisse machen. Beide Seiten müssen ihre harte Haltung im Moment aber konsequent zeigen, sonst funktioniert das mit der Angst nicht. Von daher läuft bisher mit BJ alles wie zu erwarten war. Spannend wirds dann gegen Oktober.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Lis Lareida  (Marlotscha)
    Mr. Moser u d Mr. Haller - sie verkennen den Kernpunkt. es geht hier um den brexit und nicht um frau merkel. Ein sachlich kunstruktiv formulierter kommertar ist interessanter zu lesen - oder können sie das vielleicht gar nicht?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Frau Lis Lareida, wenn diese Frau nicht die Garde ablaufen kann und stehen, sollte man sie halt im Rollstuhl schieben. Und wenn Sie offensichtlich nicht fit ist, sollte sie sich aus der Politik raushalten und abtreten. Ueberfällig wäre sie längstens. Nur müsste da inzwischen die ganze Merkel-GRO-KO-Stasi-Antifa-Truppe weg.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Marcel Chauvet  (xyzz)
      @Hans Haller: Hauptsache die Frau ist im oberen Hirnkästchen noch fit. Merkel war am selben Tag noch auf einer Konferenz in Leipzig und hat in einer guten Rede die Bedeutung der Luftfahrtbranche für die deutsche Wirtschaft sowie den Klimaschutz hervorgehoben. Anschließend dann noch Boris Johnson abgefertigt, worüber allerdings letztlich die 27 EU-Mitgliedsländer befinden. Der Vergleich mit dem kranken Franklin D. Roosevelt, mit dem Stalin nach Belieben umging, ist völlig daneben.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen