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«Coup der Demokraten» Trump droht Nevada wegen Briefwahl

  • US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Behörden des Bundesstaates Nevada zu verklagen.
  • Diese hatten beschlossen, allen Wahlberechtigten Briefwahl-Unterlagen für die Präsidentenwahl vom November zukommen zu lassen – wegen des Coronavirus.
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Aus dem Archiv: Trump spekuliert über Verschiebung der Wahl
Aus Tagesschau vom 30.07.2020.
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Trump sprach auf Twitter von einem Coup der Demokraten, der seiner republikanischen Partei einen Sieg verunmöglichen würde und drohte vor Reportern mit einer Klage. Er hatte bereits mehrfach erklärt, dass schriftliche Stimmabgaben zu massiven Wahlfälschungen führen würden – ohne Belege dafür zu liefern.

Trumps politische Gegner werfen ihm vor, mit seiner Kritik an dem Briefwahlsystem einer Anfechtung des Wahlergebnisses im November nach einer möglichen Wahlniederlage vorzubauen.

Einige US-Staaten sehen die Briefwahl als Chance, die Abstimmung für die Wähler trotz der Coronavirus-Pandemie sicher durchzuführen. Vor Nevada hatten bereits sieben weitere Staaten erklärt, die Präsidentschaftswahl als reine Briefwahl durchzuführen. Darunter ist auch der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien.

SRF 4 News, 4. August 2020; 3:00 Uhr;

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35 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Trump denkt wohl praktisch nur noch an seine Wiederwahl. Sachpolitik scheint er sehr wenig zu betreiben. Bei einem „gewöhnlichen“ Bürger (Arbeitenden) würde man von Arbeitsverweigerung sprechen. Bei diesem würde es nicht einmal November, bis er den Platz räumen müsste.
    1. Antwort von Max Wyss  (Pdfguru)
      Trump denkt seit Januar 2017 nur an seine Wiederwahl.
  • Kommentar von Andreas Meier  (Epikur)
    Der Mann ist ein freudianisches Paradbeispiel für Narzissmus und Projektionen seiner eigenen Weltsicht auf absolut alles. Nur weil er selber korrupt ist und sein ganzes Leben lang überall zu seinem eigenen Vorteil abgezockt und betrogen hat wo es nur ging, nimmt er automatisch an, dass alle anderen auch so sind wie er selber. 70 Jahre Sowjetunion konnten die USA nicht so schädigen wie 4 Jahre Trump. Der Mann opfert das Land ohne zu zögern, nur um nicht zu "verlieren". Das wird richtig hässlich.
    1. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Herr Meier: Genau! Hoffentlich merkt dies endlich mindestens die Hälfte der Stimmbürger und weist ihn im Nov. aus dem Weissen Haus.
    2. Antwort von Andreas Meier  (Epikur)
      Werter Herr Känel, leider ist es sich dessen bewusst, und genau deswegen startet er diesen Frontalangriff auf das Fundament jeder Demokratie, egal wer gerade die Mehrheit inne hat: Nämlich das Vertrauen in die Mechanismen und die Integrität der Abstimmungsprozesse selber. Und er versucht nicht einmal eine Alternative anzubieten, was seine wahre Gesinnung klar entlarvt. Dass er nicht die Briefwahl als Problem sieht, sondern vielmehr jede Mehrheitswahl überhaupt. Autokratie für Anfänger.
  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Ich wünschte mir hier eine Expertenmeinung die aufzeigt, wo denn die Risiken sein könnten die DT meint.
    Denn immerhin wählen wir auch in der Schweiz per Brief.
    Es wäre interessant zu wissen, inwiefern wir das besser machen als Nevada und ob und wie das Briefwahlrecht bei uns verankert ist (Verfassung?) und ob und wie es der BR oder das Parlament es verbieten könnten.
    1. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      Wie soll irgendjemand erklären, welche Risiken Trump meint, wenn DT es selber noch nie genau definiert hat, sondern es bewusst nur als ganz allgemeiner Vorwurf kommuniziert?
    2. Antwort von René Baron  (René Baron)
      @Koch
      Ein Erklärung sollte auch ohne Trump möglich sein. Immerhin müssen wir in der CH genau dieses Thema auch für uns geklärt haben.
      Seltsam ist, dass man hier - so wie es scheint - unglaublich viel Energie aufbringt, um im Abstrakten undn Schwammigen gegen Trump zu hetzen, es aber nicht fertig bringt, eine Diskussion in Gang zu bringen, die uns selber beträfe.
      Fingerzeigen ist halt immer einfach, es selber besser machen, bedeutend schwieriger...
    3. Antwort von Andreas Morello  (Andreas Morello)
      Ein Unterschied der mir spontan einfällt: Im den Städten und Ortschaften der USA existiert kein Einwohnerregister wie in der Schweiz. Wer umzieht muss sich also nicht bei der bisherigen Wohngemeinde ab- und bei der neuen anmelden.

      Kein Einwohnerregister -> kein Wählerregister. Deshalb müssen sich die Leute vor einer Wahl beim für sie zuständigen Amt für die Wahl registrieren lassen. Die Aktualisierung dieser Register ist arbeitsintensiv.