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Legende: Video Italien und China besiegeln Vertrag (unkomm.) abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
Aus News-Clip vom 23.03.2019.
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Deal mit China unterzeichnet Italien ist nun offiziell Teil der neuen Seidenstrasse

  • Italien beteiligt sich am chinesischen Infrastruktur- und Handelsprojekt «neue Seidenstrasse».
  • Der entsprechende Vertrag wurde anlässlich des Besuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Rom unterschrieben.
  • Italien ist damit das erste Mitglied der sieben führenden Industriestaaten, das sich dem Projekt angeschlossen hat.

Bei den Abkommen, die der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte und Chinas Staatspräsident Xi Jinping unterzeichneten, geht es sowohl um Investitionen in die Häfen von Triest und Genua als auch um eine Vereinbarung zum Export italienischer Orangen.

Der neuen Seidenstrasse haben sich bereits Dutzende Länder angeschlossen, auch EU-Staaten wie Griechenland, Polen oder Ungarn. Italiens historische Partner wie Deutschland und Frankreich sind allerdings nicht dabei.

Kritik aus dem Westen

China will mit dem Infrastrukturprojekt Milliardensummen in Häfen, Strassen, Bahnstrecken, Telekom-Netze und Flughäfen Dutzender Länder investieren. So sollen neue Wirtschafts- und Handelskorridore nach Europa, Afrika, und bis nach Lateinamerika, aber auch innerhalb Asiens entstehen.

Grosse EU-Partner und die USA haben Bedenken. Sie kritisieren unter anderem mangelnde Transparenz und unfaire Wettbewerbsbedingungen. Sie befürchten auch, dass China sein weltweites Machtstreben weiter verstärkt.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Enrico Dandolo (Doge)
    Einige hier scheinen ja das Abkommen bereits detailgenau zu kennen. Oder sind es nur die üblichen Reflexe? Im Übrigen hat die Schweiz die wohl weitestgehenden Handelsabkommen aller europäischen Länder mit China abgeschlossen. Müssen wir uns deshalb sorgen machen?
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  • Kommentar von Alex Volkart (Lex18)
    So wird Italien zum bald zum Befehlsempfänger Chinas und Europa steht noch schlimmer da als es e schon ist.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Die chinesischen Geldgeber gehen stets nach dem gleichen Schema vor: Sie geben den Schuldnern, die sonst wegen ihrer schlechten Bonität kein Geld bekommen, Kredite. In den hohen Zinssätzen spiegelt sich das Risiko für den Gläubiger. Kommt der Schuldner in Zahlungsschwierigkeiten, übernimmt China ganz oder teilweise die Rechte an dem Projekt und weitet damit den aussenpolitischen Spielraum aus oder lässt sich mit Rohstoffen in Naturalien bezahlen.Inzwischen sorgten sie auch für Unruhe in der EU.
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    1. Antwort von Claire McQueen (freedom)
      @eyko: Keine chinesische Spezialität. Gleicher Vorgehensweise der EU. Siehe Griechenland, Ungarn, Italien, etc.
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