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Diskussion um Polizeieinsätze Einwanderungsbehörde zieht 700 Beamte aus Minnesota ab

  • Die US-Regierung will die Zahl der Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde in Minnesota um 700 Personen reduzieren.
  • Das kündigte Tom Homan, der Direktor der US-Einwanderungs-und Zollbehörde (ICE), an.
  • Bei Einsätzen in Minnesota wurden in zwei Fällen von Bundesbeamten tödliche Schüsse auf zwei US-Bürger abgegeben. was zu Protesten führte.

Die Trump-Regierung reduziert die Zahl der Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde in Minnesota. Dies, nachdem sich die Beamten des Bundesstaates Minnesota und der Gemeinden und Städte bereiterklärt hatten, bei der Übergabe von verhafteten Einwanderern mit den Bundesbehörden zu kooperieren. Das sagte der Direktor der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE), Tom Homan, an einer Medienkonferenz. Somit sollen etwa 700 der rund 3000 Bundesbeamten aus Minnesota abgezogen werden.

Homan gab keinen genauen Zeitplan an, wann die Operationen in Minnesota beendet werden könnte. Ein umfassender Abzug würde erst dann erfolgen, wenn die Menschen aufhörten, die Bundesbeamten bei der Durchführung von Verhaftungen zu behindern und Strassensperren zu errichten, sagte Homan. Etwa 2000 Beamte würden nach dem Abzug in dieser Woche im Bundesstaat verbleiben, so Homan.

Gruppe von Grenzschutzbeamten stehen beieinander in städtischem Gebiet.
Legende: 700 der rund 3000 Bundesbeamten, die in Minnesota im Einsatz sind, sollen abgezogen werden. (Archivbild vom 24.1.2026) Keystone / EPA, CRAIG LASSIG

Die Einsätze, Verhaftungen und schliesslich die Erschiessung von zwei US-Bürgern in Minneapolis hatten Proteste in Minneapolis und St. Paul eskalieren lassen.

Anfang Januar waren die beiden 37 Jahre alten Renée Good und Alex Pretti bei Demonstranten gegen die Anwesenheit von Einwanderungsbehörden in Minneapolis von Bundesbeamten erschossen wurden. Dies löste grosse Empörung im ganzen Land aus.

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