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Einsatz gegen Klimakrise Greta Thunberg erhält Amnesty-Menschenrechtspreis

  • Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg und die Protestbewegung «Fridays for Future» erhalten den sogenannten Ambassador of Conscience Award.
  • Es sei inspirierend, wie entschlossen junge Aktivisten in aller Welt auf die Klimakrise hinwiesen, teilte die Menschenrechtsorganisation mit.
Legende: Video Aus dem Archiv: «Unser Haus steht in Flammen» abspielen. Laufzeit 02:08 Minuten.
Aus SRF News vom 25.01.2019.

«Sie erinnern uns daran, dass wir mächtiger sind, als wir glauben, und dass wir alle eine Rolle dabei spielen müssen, die Menschenrechte gegen die Klimakatastrophe zu verteidigen», erklärte Generalsekretär Kumi Naidoo. Er könne sich in diesem Jahr keine besseren Preisträger als Thunberg und die Fridays-for-Future-Bewegung vorstellen.

Mit ihrer höchsten Auszeichnung, dem sogenannten Ambassador of Conscience Award («Botschafter des Gewissens»), ehrt Amnesty Künstler und andere Persönlichkeiten, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte einsetzen.

Menschenrechte und die Klimakrise gehen Hand in Hand.
Autor: Amnesty International

Amnesty verwies darauf, die Klimakrise sei auch eine Menschenrechtsangelegenheit. Die Organisation zitierte Thunberg mit den Worten, es sei eine grosse Ehre, die Auszeichnung stellvertretend für die Klimaschutzbewegung zu erhalten.

Die Ungerechtigkeit, dass die Menschen im globalen Süden der Erde am wenigsten für die Klimakrise könnten, von dieser aber am stärksten betroffen seien, müsse bekämpft werden. «Menschenrechte und die Klimakrise gehen Hand in Hand. Wir können das eine nicht ohne das andere lösen.»
Die 16-jährige Thunberg protestiert seit August 2018 regelmässig vor dem Reichstag in Stockholm dafür, dass Schweden mehr für den Klimaschutz tut. Aus ihrem Schulstreik ist eine internationale Klimaprotestbewegung mit Hunderttausenden Anhängern geworden.

Erster Preisträger 2003 war der tschechische Bürgerrechtler Vaclav Havel, es folgten unter anderen der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela, die pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai und der chinesische Künstler Ai Weiwei. Eine Preisverleihung ist laut Amnesty derzeit nicht geplant, man wolle Thunberg die Auszeichnung aber zu einem späteren Zeitpunkt offiziell überreichen.

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24 Kommentare

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  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Zitat Thunberg: "Aber wenn Sie raus auf die Strasse gingen und Menschen fragen würden, ob sie den «galoppierenden Treibhaus­effekt» beschreiben können, würden die Leute das nicht schaffen. Oder fragen Sie sie: Wie gross ist derzeit das CO2-Niveau in der Atmosphäre? Sie würden das nicht beantworten können."
    Sie trifft es auf den Punkt: Wir können das Klimaproblem nicht lösen wenn wir nicht zuerst das Bildungsproblem lösen. Die Medien hätten damit einen Auftrag und eine Verantwortung!
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  • Kommentar von Steff Stemmer  (Steff)
    @Meier, nichts von wegen nur Artikel über das Klima. Gestern wurden 5 Artikel über das RA veröffentlicht! Eine falsche Behauptung Ihrerseits!
    Wenn man das Sorgenparometer all der Umfragen anschaut, nicht nur in der Schweiz, ist das Umweltproblem an viel höherer Stelle als das Migrationsproblem. Eine weitere Falschaussage Ihrerseits! Die einzigen die immer noch an dem Migrationsproblem rumkauen und dies zu Hauptproblem machen möchten, sind die SVP, rechte Gruppierungen und deren Anhänger!
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  • Kommentar von Claudia Beutler  (Claudia)
    @McQueen. Nein sie haben recht. Es wird uns nicht noch hundert Jahre beschäftigt. Wenn sich nicht schnell etwas ändert, hat es sich mit der Menschheit bis dann erledigt. Wenn wir Glück haben, werden ein paar überleben und aus unseren Fehlern lernen.
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