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Einschätzung UNO-Kommission Vertreibung der Rohingya aus Burma war Völkermord

  • Gemäss einer UNO-Kommission erfüllt die Vertreibung und Ermordung vieler Rohingya aus Burma die Kriterien eines beabsichtigten Völkermords.
  • Die Streitkräfte hätten die Muslime gefoltert, gemordet, Zivilisten angegriffen, Geiseln genommen und Menschen ohne Verfahren hingerichtet.
Eine Gruppe von Menschen.
Legende: Mehr als 700'000 meist muslimische Rohingya haben seit August 2017 ihre Heimat in Burma verlassen. Keystone

Das steht im Bericht der so genannten Fakten-Findungs-Kommission des UNO-Menschenrechtskommissars. Es sei zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zu Kriegsverbrechen gekommen. «Es ist nun Aufgabe von Strafverfolgungsbehörden und Gerichten, die Fälle genauer zu untersuchen und Verfahren gegen Beschuldigte einzuleiten, um ihre individuelle Schuld festzustellen», hiess es weiter.

Vor wenigen Wochen hatte das südostasiatische Land eine Untersuchung der Verbrechen gegen Zehntausende muslimische Rohingya durch den Internationalen Strafgerichtshof bereits abgelehnt. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hatte sich zuvor für die strafrechtliche Verfolgung für zuständig erklärt, weil viele Opfer ins benachbarte Bangladesch geflohen seien, das das Statut des Gerichts anerkannt hat.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Myamar kooperiert eng mit China im neuen Seidenstrasse-Projekt. Würde Myamar die Interessen Washington vertreten, würde man über den Kampf der Regierung gegen den Terror lesen, so wie Israel die palenstinensischen Terroristen bekämpft bzw. sich davor schützt.
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  • Kommentar von Josephk Ernstk (Joseph ernst)
    Die UNO-Kommission stellt regelmässig fest, dass die Vertreibung der Rohingyas aus Burma Völkermord war ! Nur die wirklichen kriminellen Urheber (lslamische Terrororganisationen) der letzten ausgelösten Vertreibung werden nie erwähnt !
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Es ist für illegale, aggressive Einwanderer nicht vorteilhaft in einer Militärdiktatur wie Myanmar ständig Einheimische oder gar Polizeistationen gewalttätig anzugreifen. Was haben die fundamentalistischen Muslime in Myanmar erwartet? Dankbarkeit? So etwas geht allenfalls im schwachen Europa.
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    1. Antwort von kurt trionfini (kt)
      Herr Kerzenmacher: Habe ich Sie richtig verstanden? In etwa so: Unter den Rohyngas gibt es gewaltbereite Gruppen die den Staat Myanmar angreifen. Deshalb hat die Militärdiktatur Myanmar das Recht (oder gar die Pflicht) a l l e Rohyngas, mit Hilfe von Kriegsverbrechen wie Folter, Vergewaltigung und Hinrichtung zu vertreiben.
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