- Mexiko schickt zwei Hilfsschiffe nach Kuba, wie das mexikanische Aussenministerium mitteilt.
- Die Schiffe hätten Grundnahrungsmittel wie Milch, Fleisch und Reis sowie Milchpulver geladen. Es handelt sich um 814 Tonnen Lebensmittel.
- Der Inselstaat leidet unter Treibstoff- und Energiemangel – denn: Öllieferungen aus Venezuela bleiben aus, nachdem die USA eine Blockade für Öltanker aus Venezuela angeordnet haben.
Die beiden Hilfsschiffe der mexikanischen Marine sollen Kuba in vier Tagen erreichen.
Mexiko pflege Solidarität mit den Ländern Lateinamerikas und insbesondere mit Kuba, heisst es in der Mitteilung. Man habe aber auch US-Bundesstaaten in den vergangenen Monaten unterstützt – so nach den Waldbränden in Kalifornien und den Überschwemmungen in Texas.
Ölblockade durch die USA
Die Lage auf der Insel bleibt angespannt, seit US-Präsident Donald Trump im Dezember eine vollständige Blockade für sanktionierte Öltanker mit Lieferungen aus Venezuela anordnete: Stromausfälle, Lebensmittel- und Medikamentenmangel sowie rückläufiger Tourismus prägen den Alltag der kubanischen Bevölkerung.
Als die USA den venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro gefangen nahmen, verlor Havanna einen wichtigen Verbündeten. Anschliessend drohte Trump auch mit Zöllen gegen Kubas restliche Öllieferanten. Auch Mexiko, zuletzt Kubas grösster Ölversorger, stellte seine Lieferungen ein.