Zum Inhalt springen
Inhalt

Fall Khashoggi Saudi-Arabien weist Vorwürfe gegen Kronprinzen zurück

  • Saudi-Arabien wehrt sich gegen Vorwürfe, Kronprinz Mohammed bin Salman habe die Tötung des Journalisten Jamal Khashoggi angeordnet.
  • Aussenminister Adel al-Dschubair wies die Vorwürfe in einem Interview mit einer saudi-arabischen Zeitung als falsch zurück.
  • Gleichzeitig warnte er vor Versuchen, den König oder den Kronprinzen zu beschädigen. Damit würde eine rote Linie überschritten.

Es ist die erste Stellungnahme der Regierung Saudi-Arabiens seit Medien berichteten, dass der US-Geheimdienst CIA den Kronprinzen für den Auftraggeber des Mordes halte.

Wir im Königreich wissen, dass solche Behauptungen gegen den Kronprinzen völlig falsch sind, und wir weisen sie entschieden zurück.
Autor: Adel al-DschubairAussenminister Saudi-Arabien

US-Präsident Donald Trump hatte es jüngst zwar als möglich bezeichnet, dass die CIA den Kronprinzen beschuldige. Zugleich sprach er aber von einer «sehr voreiligen» Schlussfolgerung. Der vollständige Bericht werde ihm erst am heutigen Dienstag vorgelegt.

Legende: Video Am Sonntag kündigte Donald Trump den CIA-Bericht für heute Dienstag an (engl.) abspielen. Laufzeit 00:50 Minuten.
Aus News-Clip vom 18.11.2018.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Ethik in der europäischen Aussenpolitik ist so ein Unsinn wie soziale Gerechtigkeit. Beides kann und wird es nicht geben. F. D. Roosevelt hat J. Stalin die Hand gegeben. M. Zedong wurde besucht, S. Hussein, und noch viele andere Diktatoren haben den roten Teppich ausgelegt bekommen. Mohammed bin Salman müsste auf Grund seiner Dummheit ausgewechselt werden, nicht wegen seiner Moral.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Armin Hug (Hugi)
    In seiner ersten Stellungnahme zeigte sich Trump doch nur darüber erstaunt, wie dumm sich das staatliche Killerkommando angestellt hat. Wieviele politische Gegner wurden von der CIA in den letzten 50 Jahren ausgeknipst - insbesondere in Süd- und Zentralamerika? Die Empörung USA-Regierung ist doch scheinheilig und schlicht peinlich!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Stefan von Känel (Trottel der feinen Gesellschaft)
    Rote Linien überschritten, soso. Klingt, als würden demnächst weitere Einladungen in Saudische Konsulate verschickt. Dieses kriminelle Regime gehört scharf sanktioniert.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen