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Die australische Regierung unterstützt Arbeitgeber in der Coronakrise nicht mehr
Aus SRF 4 News aktuell vom 10.06.2021.
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Folgen der Coronakrise Australien: Neue Armut zwingt Teilzeitarbeitende zur Suppenküche

Schlechte Situation für Teilzeitarbeitende in Australien: «In Melbourne haben die Suppenküchen und andere Hilfsangebote inzwischen Hochkonjunktur, nicht zuletzt, weil viele Teilzeitarbeitende ihren Job verloren haben», sagt Urs Wälterlin, SRF-Mitarbeiter in Australien. Grund dafür ist der vierte Lockdown in Australien. Wenn die Geschäfte geschlossen sind, haben viele gar keinen Verdienst mehr. Wie Wälterlin sagt, gibt es in Australien viele Menschen mit ungeschützten Teilzeitarbeitsstellen.

Diese Armut ist neu: Während der vorhergehenden Lockdowns unterstützte die Regierung Arbeitgeber. Mit den sogenannten Job-Keeper-Payments wurde ihnen ermöglicht, Angestellte zu bezahlen, obwohl sie aufgrund der Situation nicht arbeiten konnten. Doch nun bezahlt die Regierung diese Zuschüsse nicht mehr.

Wirtschaftliche Situation bleibt wegen Corona angespannt: Es sehe nicht so aus, als würde sich die Situation rasch verbessern, sagt der SRF-Mitarbeiter. «Es sind erst zwei Prozent der Bevölkerung geimpft.» Für Leute in Hochrisikoberufen sei es sehr heikel. Der Staat habe falsche Versprechungen in Bezug auf das Impfen gemacht.

Probleme mit dem Impfstoff: Die australische Regierung hat für die mehr als 26 Millionen Bürgerinnen und Bürger viel zu wenig Impfstoff bestellt. Dazu kommt, dass man auf den Impfstoff von AstraZeneca gesetzt hat. Nach den Berichten wegen Blutgerinnseln nach dem Impfen brachte dies die Impfkampagne zusätzlich ins Stocken.

SRF 4 News Aktuell, 10.06.2021; 06:25 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Es gibt eine Minderheit, die zum Platzen reich ist, die die Hälfte und mehr der materiellen Güter besitzt und lässt zu, dass es diese Armut gibt. Shame hoch zwei! Und die Politik und die Gesellschaft schaut mehrheitlich zu bei diesem Trauerspiel.
    1. Antwort von Mark R. Koller  (Mareko)
      An U. v. Känel: Von U. Wälterlin ist mir bekannt, dass er kein Freund der gegenwärtigen konservativen Regierung in Australien ist und diese auch immer kritisiert. Neuseeland hatte schon früh einen ausgebauten Sozialstaat, musste diesen jedoch in einer früheren Wirtschaftskrise wieder stark abbauen, weil vieles nicht mehr finanzierbar war. Soziale Errungenschaften müssen überall auf der Welt auch finanzierbar bleiben, Neiddebatten gegen Reiche bringen uns nicht weiter.
  • Kommentar von Patrick Janssens  (patrickjanssens)
    Corona bringt die Schwächen unserer Gesellschaft und Wirtschaft gnadenlos ans Tageslicht. Wenn wir diese Problematik lösen wollen werden wir umdenken müssen. Die Rezepte der Vergangenheit und Gegenwart sind keine Lösung.