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Flüchtlingskrise zwischen Türkei und Griechenland
Aus Tagesschau vom 05.03.2020.
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Gegen Flüchtlinge an Grenze Griechenland setzt offenbar «potenziell tödliche» Geschosse ein

  • Die griechische Polizei setzt laut einem Medienbericht an der türkischen Grenze Tränengasgeschosse gegen Flüchtlinge und Migranten ein, die tödlich sein können.
  • An der Grenze seien leere Tränengaskartuschen mit scharfer Spitze gefunden worden, berichtete die Investigativ-Website Bellingcat.
  • Durch ähnliche Geschosse seien zahlreiche Demonstranten im Irak schwer verletzt oder getötet worden.

Die Website veröffentlichte ein Foto, auf dem offenbar ein behelmter Mann hinter den Reihen der Polizei zu sehen ist, der eine solche Kartusche in ein Tränengasgewehr lädt.

Close up.
Legende: Auf dem Foto ist die «potenziell tödliche» Kartusche erkennbar. Reuters

«Normale Tränengasgeschosse» hätten nur eine begrenzte Reichweite und verursachten eher keine schweren Verletzungen, hiess es in dem Bericht. Die gefundenen Geschosse hätten hingegen «deutlich mehr Wucht». In Kombination mit der scharfen Spitze könnten sie eine tödliche Wirkung entfalten.

Griechenland hatte Vorwürfe zurückgewiesen

Die Türkei hatte Griechenland am Mittwoch vorgeworfen, mit scharfer Munition auf Migranten und Flüchtlinge an der Grenze geschossen und mehrere verletzt sowie einen getötet zu haben. Athen wies dies als «Falschnachrichten» zurück.

Türkei schickt zusätzliche Polizisten an die Grenze

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Die Konfrontation zwischen der Türkei und Griechenland wegen des Flüchtlingsandrangs im Grenzgebiet verschärft sich. Die türkische Regierung verlegte am Donnerstag 1000 zusätzliche Polizisten an die Grenze zu Griechenland, wo sich Zehntausende Flüchtlinge und Migranten aufhalten, die in die EU wollen.

Seit der Öffnung der türkischen Grenze Ende vergangener Woche versuchten zehntausende Flüchtlinge nach Griechenland und damit in die EU zu gelangen. Innerhalb der vergangenen fünf Tage hinderten griechische Grenzschützer nach Regierungsangaben fast 35'000 Menschen am Übertreten der Grenze. Dabei kam es auch zu gewaltsamen Zusammenstössen, dutzende Menschen wurden festgenommen.

SRF4 News, 12:30 Uhr; sda/schm

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31 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Bucher  (DE)
    Die Griechen müssen und sollen diese Mittel verwenden über welche sie verfügen. Auch ein Gummigeschoss kann potentiell tödlich sein oder eine Tränengaspetarde ohne Spitze (vermutlich sind deren Flugeigenschaften weniger präzise.
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  • Kommentar von Heinz Ernst Daester  (hed)
    Beim Bild mit der Kartusche läutet bei mir die Alarmglocke. Die Person hält die Kartusche exakt so, dass der Fotograf oder die Fotografin diese perfekt ins Bild rücken konnte. Die Vermutung liegt also nahe, dass das Bild mit entsprechender Absicht entstanden ist. Ich wundere mich, dass die Redaktion ein solches Bild veröffentlicht.
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  • Kommentar von Peter Zuber  (Hä nuuh)
    Vielleicht merkt man es noch irgendwann die Hoffnung stirbt ja zuletzt. Einwanderung ist in Ordnung aber diese muss gesteuert werden. Nicht von der Wirtschaft sondern aus nationalem Interesse.
    Daher muss die Personenfreizügigkeit endgültig weg.
    Eine bestimmte Menge an Zuwanderung kann von der eigenen Kultur absorbiert werden. Wenn es zuviel ist dann ändert sich das ganze System. Wollen wir das?
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    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Hä nuuh. Man spricht hier von FLUECHTLINGEN, die in einer unmenschlichen Situation leben, aus einem zerbomten Land flüchteten, Strapazen und Gewalt erlitten, viele Frauen im Land, auf dem Fluchtweg und sogar in Lagern vergewaltigt wurden, Krankheiten und Hunger erleiden, und sie brabbeln weiss ich was von Personenfreizügigket. Total daneben!
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