Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Thunberg in New York angekommen abspielen. Laufzeit 00:43 Minuten.
Aus Tagesschau vom 29.08.2019.
Inhalt

Greta Thunberg in New York Ihre Ankunft, ihre Pläne, ihre Ziele

Ihre Ankunft: Die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg ist zwei Wochen nach dem Start ihrer Segelreise über den Atlantik in New York angekommen. Die Schwedin betrat am Mittwochnachmittag vor Hunderten Schaulustigen, jungen Aktivisten und Medienvertretern zum ersten Mal in ihrem Leben US-Boden. In der Hand hielt sie ihr berühmt gewordenes Protestschild mit der Aufschrift «Skolstrejk för klimatet» (Schulstreik fürs Klima).

UNO-Generalsekretär heisst Greta in New York willkommen

Ihre Überfahrt: «All das hier ist sehr überwältigend. Der Boden wackelt noch», sagte die junge Schwedin unmittelbar nach ihrer Ankunft im Hafen North Cove Marina in Manhattan. Der Transatlantik-Törn sei überraschend gut gewesen. «Ich habe mich nicht ein Mal seekrank gefühlt», sagte sie. Vom norddeutschen Segelprofi Boris Herrmann, der seinen prominenten Gast an Bord der Rennjacht «Malizia» gemeinsam mit seinem Co-Skipper Pierre Casiraghi über den Ozean gebracht hatte, gab es Lob. «Sehr wenige Menschen hätten das geschafft», sagte er.

Ihre Pläne: Thunberg kündigte an, bereits am Freitag an einem Klimaprotest vor dem Gebäude der Vereinten Nationen teilnehmen zu wollen. Das wird nur einer von vielen Protesten und weiteren Terminen der Aktivistin in den USA sein. Der Jugend-Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York startet am 21. September, ihm folgt zwei Tage später der UNO-Klimagipfel mit Staats- und Regierungschefs vor der UNO-Generalversammlung. Thunberg will ausserdem andere Aktivisten, Entscheidungsträger und Betroffene des Klimawandels treffen.

Thunberg spricht Klartext zu Amazonas-Bränden

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen

Auf See seien die Nachrichten von den Bränden im Amazonasgebiet nicht an ihr vorbeigegangen, sagte Greta Thunberg. Die Lage im Amazonas sei niederschmetternd. «Unser Krieg gegen die Natur muss aufhören.»

Legende: Video «Die Brände im Amazonas sind ein klares Zeichen» abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
Aus News-Clip vom 29.08.2019.

Greta Thunberg und Donald Trump: Offenbar reiste die Schwedin auch für politische Gespräche nach Washington. Ein Treffen mit US-Präsident Trump, der eine klimafeindliche Politik betreibt, scheint aber ausgeschlossen. Nach ihrer Ankunft wiederholte Thunberg ihren Standpunkt, es bringe nichts, Trump überzeugen zu wollen, wenn er nicht auf die Erkenntnisse der Wissenschaft hören wolle. «Wenn es niemand geschafft hat, ihn von der Klimakrise und der Dringlichkeit zu überzeugen, warum sollte ich es dann schaffen?» Sie werde sich vielmehr darauf konzentrieren, auf die Dringlichkeit der Klimakrise aufmerksam zu machen.

Ihr nächstes Reiseziel: Thunberg versicherte zudem, ihr Plan sei weiterhin, im Dezember auch an der Weltklimakonferenz in Santiago de Chile teilzunehmen. Die Konferenz müsse einen entscheidenden Wendepunkt im Kampf fürs Klima darstellen, sagte sie. Wie sie dorthin komme, wisse sie noch nicht genau. Auf das Fliegen werde sie aber wieder verzichten. Stattdessen werde sie vermutlich in einer Menge Zügen und Bussen sitzen, auch eine weitere Reise per Segelboot schloss sie nicht aus.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

225 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Der Klimawandel wird die Alten locker überleben, aber andersrum wohl kaum ! Wovor hat der weiße Mann genau Angst ? Kann mir das mal jemand beantworten ? Machtverlust der Trump Partei oder was ist es genau ?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von René Baron  (René Baron)
      Ich habe Angst, dass Menschen, die solche Kommentare schreiben, denen die helfen könnten, die Lust am Helfen verderben...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Markus Baumann  (pierrotlunaire)
    Bis jetzt genau 210 Kommentare - nicht zum Thema Klimawandel, weil der Text Informationen dazu enthalten würde, nein, wir bestätigen uns in 210 Kommentaren unsere Meinung zu einer geschickt kreierten Influencerin, die von einer Organisation als „Flaggschiff“ benutzt wird. Es wäre gut, wenn srf anstelle von Greta-News in gut geführten Interviews mit unterschiedlichen Wissenschaftlern Fakten verbreiten würde. Es ginge nämlich, wie DRS1 heute im Tagesgespräch zum Thema „Amazonas Waldbrand“ zeigte.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Nichts ist heutzutage einfacher, die Fakten zum Klimawandel in einschlägigen seriösen Quellen nachzulesen !
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von René Baron  (René Baron)
      Fakten interessiert kein Mensch. Fakten macht die Medien kaputt.
      Nichts generiert so viele Klicks und damit Quoten und Werbeeinnahmen wie eine stetig sich wiederholende Story mit Jö-Faktor, die so einfach ist, dass sie auch jede(r) versteht, aber pseudo-anspruchsvoll genug, dass jeder glaubt, selber kein kleiner Wissenschaftler zu sein ;-)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      SRF ist vergleichsweise gut im verbreiten von Fakten, ihre Kritik an diesem Artikel in Ehren aber sie zielt daneben wenn Sie es auf die generelle Berichterstattung von SRF zum Thema beziehen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Markus Baumann  (pierrotlunaire)
      @Henchler Das sehe ich anders. „Einschlägige, seriöse Quellen“, was ist das? Ich möchte von NGOs, Staaten und Wirtschaft unabhängige Wissenschaftler hören, die mit Namen und Gesicht für „Fakten“ zum Klimawandel stehen. Unabhängige Wissenschaftler treten nirgends auf und werden in den Medien nicht interviewt. Ich möchte auch, dass endlich über Gefahren UND Chancen seriös und nicht Greta-mässig oberflächlich geredet wird. Die heutige Greta-Aussage zum Amazonas als negatives Beispiel spricht Bände.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
    Bei aller gut gemeinten Kritik und Protestaktionen, der politische Wille fehlt weitgehend, die Menschen mit dezentraler Produktion von Lebensmitteln und Energie (Biogas, Wind, Sonne, Holz usw.) unabhängiger zu machen von grossen Konzernen. Die Abhängigkeit der Menschen von den Ressourcen und grosser Konzerne ist viel zu lukrativ. Mit dem heutigen Wirtschaftssystem und heutigen Machtverhältnissen gibt es kein Ausweg aus der ökologischen Sackgasse.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Es gibt genug Länder, in dem der politische Wille wesentlich ausgeprägter ist, als in der CH. Die Ch ist in Sachen Klima, wie politisch so oft, leider sehr hinterher.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      Man muss nur nach Scandinavien schauen und sieht was dort alles geht, im Gegensatz zum Rest Europas. Die wollen es einfach können!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
      Stimmt. Es gibt auch erfreuliche Vorbilder! Nur: Wenn Staaten wie SA, USA, RF u.a. deutlich weniger fossile Brennstoffe verkaufen, bekommen diese Staaten (Stichwort Petrodollar, Kredite für's fracking u.a.) und damit das Weltwirtschaftssystem ein gröberes Problem. Hinzu kommt: Gemäss Prof. E.Phelps in "Structural Slumps: The Modern Equilibrium Theory of Employment, Interest and Assets" ist der Erdolpreis der 2. wichtigste Faktor für die Massenwerwerbslosigkeit (nach den Realzinsen).
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Bernoulli: Es ist nicht weiter verwunderlich, dass der Erdölpreis weiterhin ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Schliesslich geben wir uns damit zufrieden, dass dieser Rohstoff weiterhin ca. 3/4 unserer Primärenergie liefert. Das müsste aber nicht sein.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen