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Legende: Video Erste Beisetzung Neuseeland abspielen. Laufzeit 00:56 Minuten.
Aus News-Clip vom 20.03.2019.
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Grosse Anteilnahme Erste Anschlagsopfer in Neuseeland beigesetzt

  • Die beiden Syrer wurden am Mittwoch (Ortszeit) auf einem Friedhof beigesetzt, der sich nur einen Kilometer entfernt von einer der Anschlags-Moscheen befindet.
  • Im Islam ist es eigentlich üblich, Tote innerhalb von 24 Stunden zu beerdigen.
  • Wegen der kriminaltechnischen Ermittlungen müssen die Familien auf die Freigabe der Leichen jedoch viel länger warten.

Hunderte von Trauernden hatten sich zur Beisetzung auf dem Friedhof unweit der Linwood-Moschee, dem zweiten Anschlagsort, eingefunden. Nach Gebeten wurden der Mann und sein 15-jähriger Sohn bestattet.

Ihre Namen wurden über Lautsprecher bekannt gegeben. Die Familie der beiden war erst im vergangenen Jahr aus Syrien nach Neuseeland gekommen. Der 44-Jährige war beim Angriff auf die erste Moschee erschossen worden. Er hinterlässt eine Frau und Tochter sowie einen weiteren Sohn, der ebenfalls angeschossen wurde, aber überlebte.

Unmut bei den Hinterbliebenen

Bisher übergaben die neuseeländischen Behörden erst die sterblichen Überreste von sechs Opfern des Attentats an ihre Angehörigen. Bis Dienstag seien alle 50 Autopsien abgeschlossen worden, allerdings hätten nur zwölf Opfer «zur Zufriedenheit des Gerichtsmediziners identifiziert» werden können, sagte die Polizei dazu.

Schweigeminuten am Freitag

Mit zwei Schweigeminuten will Neuseeland am Freitag der Todesopfer des Anschlags gedenken. Eine Woche nach dem Massaker eines mutmasslich rechtsextremistischen Täters in zwei Moscheen soll das ganze Land stillstehen. Dies kündigte Premierministerin Jacinda Ardern auf einem weiteren Besuch in der Stadt Christchurch an.

Beim Anschlag in den zwei Moscheen kamen 50 Menschen ums Leben. 29 Verletzte waren am Mittwoch noch in verschiedenen Spitälern in Behandlung. Unter den acht Menschen, die noch in «kritischem Zustand» sind, ist auch ein vierjähriges Mädchen.

Legende: Video Aus dem Archiv: Neuseeland zeigt sich in der Krise stark abspielen. Laufzeit 04:35 Minuten.
Aus 10vor10 vom 18.03.2019.
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4 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Dieses brutale Blutbad in Neuseeland ist und bleibt ein Horrorereignis! Die seit Jahren fast monatlichen Terroranschläge durch islamistische Extremisten auf der ganzen Welt sind aber genau gleich zu verurteilen! Die Medien vergessen jeweils die Selbstmord-Attentate am andern Tag bereits wieder. Hier aber, wo die "andere" extreme "Gesinnung" viele Menschen erschoss oder schwer verletzte, erfahren wir seit Tagen stündlich neues aus Neuseeland! Habe ich mit diesem Faktumt das Netiquette verletzt?
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    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Rolf Bolliger Nein, haben Sie nicht. Dass "die Medien" Anschläge je nach Urheber anders beurteilen, wäre aber noch zu beweisen. Wir jedenfalls weisen diesen Vorwurf klar von uns.
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    2. Antwort von Rolf Bolliger  (jolanda)
      Würde man alle seit Tagen geschriebenen oder stündlichen Meldungen zum Terroranschlag in Neuseeland ausdrucken, gäbe das schnell einen Bundes-Ordner voll Beweise meiner Behauptung, geehrte SRF-Redaktion! Als jahrzehntelanger intensiver Politbeobachter entgehen einem solche ideologische Einweg-Berichterstattungen nie! Sie können diese Behauptung selbstverständlich ablehnen und verneinen! Von einem "service public"-Medium sollte man neutrale und gleichwertige Behandlungen erwarten dürfen!
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  • Kommentar von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
    Gemäss Analyse der Ex-US-Geheimdienstleute Gordon Duff, Scott Bennett, Robert David Steele, Jim Fetzer u.a. war der Anschlag eine false-flag Operation.
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