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Rekord-Brände in Kalifornien
Aus Tagesschau vom 08.09.2020.
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Hitze und Trockenheit Rekord-Brände: Beliebte Touristenziele in Kalifornien gesperrt

  • Im Kampf gegen die verheerenden Wald- und Buschbrände sind beliebte Touristenziele wie der Sequoia National Forest gesperrt worden.
  • Zudem wurde in Teilen Kaliforniens vorsorglich der Strom abgestellt. Rund 172'000 Haushalte müssen ohne Strom auskommen.
  • Die Feuer haben bereits eine Fläche so gross wie ein Fünftel der Schweiz verbrannt. Für Kalifornien ist das ein trauriger neuer Rekord.

Mit der Strom-Abschaltung soll das Risiko von Flächenbränden durch die unter Spannung stehenden Leitungen verringert werden. Bis zum Mittwoch werden in der Region starke Winde erwartet, die bei den aktuell sehr trockenen Bedingungen die Brandgefahr weiter erhöhen. Strommasten könnten umstürzen, Äste könnten Leitungen abreissen und Funken auslösen.

Beschädigte Stromleitungen hatten in der Vergangenheit wiederholt Brände verursacht. Ausserdem rief Kaliforniens grösster Energieversorger PG&E die Menschen dazu auf, möglichst wenig Strom zu verbrauchen. Das extreme Wetter erhöhe grundsätzlich die Nachfrage im landesweiten Netz. Bei grosser Hitze laufen die Klimaanlagen in Kalifornien auf Hochtouren, was zu Engpässen führen kann.

Beliebte Touristenziele gesperrt

Wegen der akuten Waldbrandgefahr sind auch beliebte Touristenziele für Besucher gesperrt worden, etwa der für seine Mammutbäume bekannte Sequoia National Forest und der Raum um Mount Whitney (4421 Meter), der höchste Berg in den USA ausserhalb Alaskas. Am Wochenende waren mehr als 200 Touristen mit Hubschraubern von einem Campingplatz im brennenden Sierra National Forest in Sicherheit gebracht worden, weil die Zufahrtsstrasse nicht mehr befahrbar war.

In den vergangenen Wochen hatten Blitze Hunderte Brände in Kalifornien ausgelöst. In diesem Jahr seien in Kalifornien schon mehr als 8000 Quadratkilometer Land abgebrannt, teilte die Brandschutzbehörde mit. Das entspricht etwa einem Fünftel der Fläche der Schweiz. Die Zerstörung übersteigt jetzt schon die gesamte Brandfläche des Jahres 2018, als in Kalifornien ebenfalls viele Waldbrände wüteten.

Tagesschau, 8.9.2020, 13:00 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Ralf Fröhlich  (Rafroe)
    Klar ist u kann nicht ignoriert werden dass das Klima sich immer schneller verändert. Infrastruktur kostet Geld u solange sie funktioniert investiert USA unter Trump sicher nicht. Auch ist die USA mittlerweile aus fast allen Abkommen zum Klinaschutz ausgestiegen.. DT hat nicht begriffen das es um das wertvollste gem. Gut geht das die gesamte Menscheit hat Das ist ihm fremd, da sein Universum nur aus Wirtschaft besteht. Er sieht keinen direkten Nutzen für sich somit ist es für ihn ein P.A.L.
  • Kommentar von Franz NANNI  (Aetti)
    Huett goeme go luege wies braennt..
    whouu...
  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Anscheinend hat Trump doch teilweise recht, das die Brände auch auf Missmanagement zurückzuführen sind. Warum stürzen Leitungsmasten bei Wind um? Warum können Äste uf Leitungen fallen? Fehlt es da an Unterhalt und Schutz der Infrastruktur?
    1. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      Weil PG&E sich v.a. darum kümmert möglichst viel Profit zu machen, und nicht Umweltkatastrophen zu verhindern, das wird von dieser Regierung bestimmt auch nicht verlangt. V.a. das Camp Fire 2018 aufgrund fehlerhafter Infrastruktur war das 'deadliest and most destructive wildfire in California history' laut wikipedia.
    2. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Die vermehrten Brände sind auf das immer wärmer werdende Klima und die Trockenheit zurückzuführen.
    3. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      Das stimmt, die Waldbrandsaison ist mittlerweile 2.5 Monate länger wegen dem Klimawandel (laut einer Professorin von UCSB im News Hour Interview auf PBS)