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Autoschlangen vor Impfzelten in den USA
Legende: In Houston (USA) warten zahlreiche Impfwillige in ihren Autos auf eine Impfung in einem der Zelte. Keystone
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Kampf gegen Coronavirus So impft die Welt gegen Corona

Vor drei Monaten wurden erste Impfstoffe zugelassen – doch längst nicht alle Länder kommen beim Impfen voran.

Lieferengpässe, Corona-Mutanten oder Zulassungschaos bei Impfstoffen wirbeln die Impfreihenfolge und -geschwindigkeit weltweit immer wieder durcheinander. Ein Überblick, wo die Welt aktuell beim Impfen steht.

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Aus dem Archiv: Impf-Tourismus wird immer beliebter
Aus Tagesschau vom 20.03.2021.
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Österreich: In Österreich gab es entgegen der üblichen Bevorzugung von Hochbetagten und Gesundheitspersonal im Tiroler Bezirk Schwaz im März innerhalb von wenigen Tagen eine Massenimpfung unter allen Einwohnern. Damit sollte die ansteckendere Südafrika-Variante des Coronavirus bekämpft werden.

Frankreich: Wie Deutschland setzt auch Frankreich darauf, zuerst die Ältesten und Schwächsten zu impfen. Das Land hat sich aber durchaus flexibel gezeigt und die Reihenfolge der Impfberechtigten regelmässig angepasst.

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Aus dem Archiv: Corona-Situation in Frankreich spitzt sich zu
Aus Tagesschau vom 14.03.2021.
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Italien: Die Regierung unter Mario Draghi hat jüngst ihren Plan für die Impfkampagne nachgeschärft. Bis September dieses Jahres sollen mehr als 80 Prozent der Bevölkerung geimpft sein.

Grossbritannien: Es haben bereits mehr als 25 Millionen Menschen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das ist fast die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung. Mittlerweile sind auch alle über 50-Jährigen aufgerufen, sich impfen zu lassen.

Dänemark: Im europäischen Vergleich hat Dänemark bislang so viele Impfungen verabreicht wie kaum ein anderes Land. Bereits bis Anfang April sollen die wichtigsten Gruppen geimpft worden sein.

Israel: In dem kleinen Land gab es zwar eine klare Impfreihenfolge, diese wurde jedoch nicht sehr streng eingehalten. Insgesamt gilt Israel mit seiner Impfkampagne als Paradebeispiel für Flexibilität, es wurde mit mobilen Einheiten, «Impf-Drive-Ins», am Arbeitsplatz oder in Bars geimpft.

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Aus dem Archiv: Israel erlaubt Lockerungen für Geimpfte
Aus 10 vor 10 vom 23.02.2021.
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Russland: In dem flächenmässig grössten Land der Erde darf sich mittlerweile so gut wie jeder impfen lassen. Das Problem: Laut Umfragen wollen sich viele Russen nicht mit dem landeseigenen Präparat Sputnik V impfen lassen.

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Aus dem Archiv: Das Serum aus Russland als Alternative
Aus Tagesschau vom 02.02.2021.
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USA: Biden kündigte an, er werde die Bundesstaaten anweisen, die Impfstoffe bis spätestens 1. Mai für alle Erwachsenen freigeben zu lassen. Insgesamt wurden bisher mehr als 113 Millionen Dosen Corona-Impfstoff verabreicht.

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Aus dem Archiv: Joe Biden verspricht radikale Impfzulassungen
Aus SRF News vom 12.03.2021.
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Mexiko: Als erstes Land Lateinamerikas hatte Mexiko seine Impfkampagne an Heiligabend begonnen. Fast drei Monate später sind erst rund 4.5 Millionen Dosen verabreicht und gut 600'000 Menschen vollständig geimpft worden.

Brasilien: Das grösste Land Südamerikas gilt mittlerweile als globaler Hotspot der Corona-Pandemie. Das Gesundheitssystem ist nahe am Zusammenbruch. Zudem hat das Land mit dem Rechtspopulisten Jair Bolsonaro einen Präsidenten, der das Coronavirus immer wieder verharmlost und inzwischen auch eine Impfung in Zweifel zieht – und den Kauf oder die Produktion von Impfstoffen torpediert.

Chile: In Lateinamerika ist Chile mit seiner Impfkampagne bereits am weitesten fortgeschritten. Über fünf Millionen der rund 19 Millionen Chilenen wurden bereits geimpft.

Indien: In Indien wird die Impfreihenfolge sehr klar eingehalten – und das, obwohl das Land viel Impfstoff hat. Das Land hat nach eigenen Angaben schon knapp 60 Millionen Dosen Impfstoff exportiert – im Land selbst wurden knapp 30 Millionen verabreicht.

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Aus dem Archiv: Indien verschickt Millionen Impfdosen ins Ausland
Aus Tagesschau vom 13.03.2021.
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Südkorea: Südkorea hat erst Ende Februar mit dem Impfen begonnen. Bis Ende März werden knapp 680'000 Menschen in dem Land mit etwa 51.3 Millionen Einwohnern geimpft sein. Im November will Südkorea mit einer Impfquote von 70 Prozent «Herdenimmunität» erreichen.

SRF 1, Tagesschau, 22. März 2021, 19:30 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Eigentlich müsste in der Tabelle auch generell die Schweiz angezeigt werden. Auch wenn es peinlich ist, sehen zu müssen, wie „hinterwältlerisch“ es bei uns zugeht.
    1. Antwort von Konrad Willimann  (KoWi)
      Wir sind auf der Liste, jedoch sehr weit unten. Ich finde dies auch beschämend und zeigt "unsere Angestellten" in einem sehr schlechten Licht.
  • Kommentar von Josephine Keller  (Josi777)
    Mir würde es zusätzlich noch Wunder nehmen welche Ländern, nebst den Europäischen & Israel, die indirekte Impfpflicht erwägen (im Sinne von "nur noch mit Impfung ins Restaurant" und nicht nur aufs Reisen beschränkt)
  • Kommentar von Georg Fischer  (SGF)
    3)Insgesamt schloss das Team um Bingham Verträge über 357 Millionen Dosen für die 66 Millionen Briten ab. Dabei habe der Preis eine wichtige,aber nicht die entscheidende Rolle gespielt, berichtete die Bankerin der «Welt». Man stelle sich dieses Szenario einmal für die Schweiz vor. Unmöglich.Wir sind zu Sicherheitsorientiert.Hersteller von der Produktehaftung zu befreien wäre hierzulande ein Skandal.Nun die Brits haben nebst der gelungenen Personenwahl wohl auch Glück mit ihrer Strategie gehabt.