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Kampf um Senatssitz in Arizona Demokratin Sinema gewinnt Kopf-an-Kopf-Rennen

Fast eine Woche lang dauerte das Auszählen der Stimmen für die Senatswahl in Arizona. Nun ist klar: Kyrsten Sinema gewinnt den Senatssitz für die Demokraten. Ein wichtiger Sieg für die Partei.

Legende: Video Kyrsten Sinema: «Es ist Zeit an die Arbeit zu gehen» abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
Aus News-Clip vom 13.11.2018.

Die 42-jährige Kyrsten Sinema trat selbstbewusst vor ihre Anhänger und liess sich feiern. Ihre Stimme war immer noch etwas heiser vom Wahlkampf. «Wir haben noch nie mit so vielen Wählern und Wählerinnen in Arizona gesprochen», sagte sie.

«Unserem Land geht es am besten, wenn alle mitmachen und alle Stimmen gehört werden.» Für den Sieg der Demokratin war entscheidend, dass sie die Latinos im Grenzstaat mobilisieren konnte; sie machen rund 30 Prozent der Bevölkerung aus.

Unserem Land geht es am besten, wenn alle mitmachen und alle Stimmen gehört werden.
Autor: Kyrsten SinemaGewählte Senatorin Arizona

Der harte Wahlkampf in Arizona wurde zwischen zwei Frauen ausgetragen. Die Strafrechtlerin Sinema gewann gegen die ultra-konservative Martha McSally, die eine harte Linie in der Immigrationspolitik vertritt.

Die Republikanerin Martha McSally.
Legende: Die Verliererin in Arizona: die ultra-konservative Republikanerin Martha McSally. Keystone

Auch Sinema ist für einen konsequenten Grenzschutz – und gilt als gemässigte Demokratin. Als Repräsentantin stimmte sie zu 50 Prozent auf der Linie der Republikaner. Ein zentrales Anliegen von Sinema ist die Erhaltung von Obamacare.

Demokraten mit mindestens 47 Sitzen im Senat

Der Sieg der bekennenden bisexuellen Politikerin steht für den politischen Wandel im Südwesten der USA. Schon länger warten die Demokraten, dass die Stimmen einer jüngeren Regenbogen-Generation ihnen auch in republikanischen Bastionen Mehrheiten bringen. Diese sogenannte «demographische Dividende» können sie nun in Nevada und Arizona einkassieren.

Die Demokraten können nun mit mindestens 47 Sitzen im Senat rechnen, die Republikaner mit höchstens 53. Die Senatswahl in Florida ist noch offen; die Stimmen werden nachgezählt.

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