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Konflikt um Berg-Karabach spitzt sich zu
Aus Newsflash vom 29.09.2020.
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Konflikt im Südkaukasus UNO-Sicherheitsrat fordert Ende der Kämpfe in Berg-Karabach

  • Der UNO-Sicherheitsrat hat sich besorgt über die Eskalation des Konflikts in Berg-Karabach im Südkaukasus gezeigt.
  • Das Gremium hat ein sofortiges Ende der Kämpfe gefordert.

Die 15 Mitglieder des Sicherheitsrats unterstützen UNO-Generalsekretär António Guterres bei seiner Forderung nach einer Waffenruhe, Deeskalation der Spannungen und sofortiger Wiederaufnahme von Verhandlungen. Dies sagte der UNO-Botschafter des Nigers, Abdou Abarry, am Dienstag in New York.

Karte der Region.
Legende: Seit 30 Jahren eine brenzlige Region: Berg-Karabach. SRF

Zuvor hatte der Sicherheitsrat das Thema hinter verschlossenen Türen besprochen. Die Initiative dafür war von Deutschland und Frankreich ausgegangen und wurde von Belgien, Grossbritannien und Estland unterstützt. Niger hat derzeit die monatlich rotierende Präsidentschaft des Sicherheitsrats inne.

Mehrmaliger Aufruf des Generalsekretärs

Zuvor hatte UNO-Generalsekretär Guterres bereits mehrfach ein sofortiges Ende der Kämpfe in Berg-Karabach gefordert – auch per Video-Telefonschalte mit jeweils dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev und dem armenischen Regierungschef Nikol Paschinjan.

Guterres forderte die sofortige Wiederaufnahme von Verhandlungen und die Wiederentsendung von OSZE-Beobachtern in die Region.

UNO-Generalsekretär António Guterres
Legende: UNO-Generalsekretär António Guterres forderte die beiden involvierten Präsidenten auf, die Gefechte einzustellen. Keystone

Der Konflikt in Berg-Karabach war nach ungewöhnlich heftig aufflammenden Kämpfen zwischen den verfeindeten Nachbarn Armenien und Aserbaidschan am Wochenende eskaliert.

Die von Armenien kontrollierte Region mit geschätzten 145'000 Einwohnern gehört völkerrechtlich zum islamisch geprägten Aserbaidschan. Es handelt sich um die schwerste Eskalation seit Jahrzehnten.

SRF 4 News, 30.9.2020, 1:00 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Maister Achim  (Schlauberger)
    @SRF: Fehler bei: "Dies, sagte der UNO-Botschafter des Nigers, Abdou Abarry, am Dienstag in New York.", nach dies kommt kein Komma.
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Maister Achim Richtig! Ist korrigiert und danke für das detaillierte Lektorat. Mit freundlichem Gruss, SRF News
  • Kommentar von Max Baumann  (Ueberwacher)
    UNO fordert, aber geschehen tut wie immer nichts ! Für was braucht es also diesen super teuren Verein ? Abschaffen und die Gelder an Hilfs-Organisationen verteilen.
  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Der UNO-Sicherheitsrat müsste jetzt seine eigenen Beschlüsse, notfalls militärisch, durchsetzen. Deshalb heisst er Sicherheitsrat mit den Mitgliedern die das militärisch auch könnten. Folgen den Worten keine Taten, wird Armenien gegen die Türkei und Aserbaidschan erneut, nach über 100 Jahren, den Kürzeren ziehen und Gebiete verlieren was zu Leid und Flüchtlingen führen wird. Ohne Widerstand der Weltgemeinschaft wird Erdogan sich bestätigt fühlen und seinen aggressiven Expansionskurs fortsetzen.
    1. Antwort von Eva Wädensweiler  (E. W.)
      Die Türkei in der NATO, die EU durch den Flüchtlingsdeal in Geiselhaft, geniesst Erdogan Narrenfreiheit.
      Aber vielleicht sollte man sich an den Völkermord an Armeniern durch die Türkei im 1. WK erinnern. Über eine Mio. Tote forderte dieser Genozid.
      Erdogan das immer abstreitet, ist auch da die Forderung nach Sühnung/Wiedergutmachung im Sand verlaufen. Im Gegenteil führt die Türkei jetzt wieder Krieg gegen Armenier. Von der UNO/EU gibt es mahnende Worte.
      Hilft RU Armenien wird es verurteilt.
    2. Antwort von Lukas Gubser  (Mastplast)
      Wer soll den die Soldaten schicken? Die USA? Alle anderen sind ja eben wie man sieh immer ganz still wenn es um eine Reaktion geht die auch Hände und Füsse hat.
    3. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Lukas Gubser: Das ist ja genau das Problem. Die Amerikaner sind im Wahlkampf absorbiert und Auslandeinsätze sind extrem unpopulär. Russland ist diskreditiert. Frankreich und UK sind zu schwach. Nur China hätte mehr als genug Soldaten, aber denen ist der Konflikt entweder egal oder schlimmer, die sind ja schon halbwegs alliert mit der Türkei. Ich sehe schwarz für das kleine Armenien.
    4. Antwort von Misra Namana  (Misra Namana)
      Z.b Natobeschluss: Russland solle als Hauptakteur den Luftraum über den Ländern schliessen. Die anderen Länder können sich dem unter Russischer Führung anschliessen. Auch die Türkei sollte sich dem Anschliessen. Das würde einen schnellen Stop der Kampfhandlungen herbei führen. Ich denke Russland wäre dafür bereit. Aber von so etwas lässt sich nur träumen. Das würden die NATO Staaten niemals zulassen. Besser Krieg, als Russland hat das sagen.
    5. Antwort von Misra Namana  (Misra Namana)
      Anmerkung: Das sollte am Anfang von meinem Kommentar natürlich UNObeschluss heissen, nicht Natobeschluss.