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Legende: Audio Der Konflikt zwischen Israel und Iran könnte sich verschärfen. abspielen. Laufzeit 06:07 Minuten.
06:07 min, aus HeuteMorgen vom 09.05.2019.
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Krise um Atomdeal Europäer weisen Ultimatum aus Teheran zurück

  • Die Europäer haben in einer gemeinsamen Erklärung das Ultimatum des Iran zum Atomabkommen zurückgewiesen.
  • Sie stünden nach wie vor voll hinter dem Atomabkommen sowie dessen «Bewahrung und Umsetzung», betonten die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini sowie die Aussenminister Frankreichs, Deutschlands und Grossbritanniens.
  • Zudem fordern die Europäer den Iran auf, seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen wie bisher in vollem Umfang nachzukommen und eskalierende Schritte zu unterlassen.

Der Iran hatte genau ein Jahr nach der einseitigen Aufkündigung des Atomabkommens durch US-Präsident Donald Trump einige Verpflichtungen aus der Vereinbarung von 2015 ausgesetzt.

Iran setzte EU unter Druck

Zugleich stellte Präsident Hassan Ruhani den fünf verbliebenen Vertragspartnern Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, China und Russland ein 60-tägiges Ultimatum zur Umsetzung ihrer Zusagen, die Öl- und Bankensektoren des Iran vor US-Sanktionen zu schützen. Andernfalls werde sein Land auch die Anreicherung von Uran auf einen höheren als in dem Abkommen erlaubten Grad wieder aufnehmen.

US-Präsident Donald Trump hat gestern neue Sanktionen gegen den Iran angeordnet, die auf die Metallexporte des Landes abzielen. Die Industriemetalle sind neben dem Erdöl die wichtigste Quelle für Exporterlöse des Landes.

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Haller Hans (H.Haller)
    Ein Narrenspiel, der Iran will die Bombe, so oder so, daran wird der Iran festhalten. Das Abkommen da ist eine Illusion all jener, die glauben, ein Abkommen könne den Frieden sichern. Das ist schon bei Chamberlin schief gegangen, nur zur Erinnerung. Die einzigen, die sich schwächen sind jene die glauben mit einem Abkommen könne man den Frieden sichern und den Iran vor dem Bau der Bombe abhalten. - Der Iran will die Bombe und wird diese auch bekommen, so oder so bei entsprechender Gelegenheit.
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  • Kommentar von Werner Portmann (Jackson)
    @olavschulenberg. Sie haben das Verhältnis Europa zu Russland vergessen zu erwähnen. Bevor die EU den Amis den Meister zeigen will, sollten sie sich zuerst einen potenten Waffenbruder zulegen, oder glauben Sie, mit ein bisschen Brüsseler Gefasel lasse sich irgendeine militärische Grossmacht beeinflussen. Die EU ist ein uneiniger, militärisch rückständiger Debatierklub und das wird wohl noch eine Weile so bleiben.
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  • Kommentar von Esther Baumann (erez)
    Ultimaten hier, Ultimaten da. Wenn ich aber den Mob Israel-Fahnen verbrennender Fanatiker sehe, ja dann überkommt mich das Grauen von dem, was noch kommt. Hat man je solche Bilder aus Israel gesehen ? Das ist die Fratze des Hasses auf Israel. Dabei geht es aber um den Konflikt zwischen den USA und Iran ! Weg mit dem Mullah-Regime, denn die greisen Mullahs sind das Problem und nicht das iranische Volk !
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    1. Antwort von Karl Kirchhoff (Charly)
      Sicher sind solche Bilder ätzend, aber es sind Propagandabilder.
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