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Kurz nach Ankündigung USA verschiebt Strafzölle auf China-Importe

  • Die US-Regierung verschiebt die Einführung der angekündigten Strafzölle auf chinesische Importprodukte, das erklärte der Handelsbeauftragte der Regierung.
  • Erst vor wenigen Tagen hatte US-Präsident Donald Trump die Zölle für September angekündigt.
  • Der höhere Zollsatz auf gewisse Elektronikgeräte, Schuhe und Kleidungsstücke soll nun erst ab dem 15. Dezember gelten.
Video
Aus dem Archiv: So spüren Schweizer Betriebe den Handelsstreit
Aus Tagesschau vom 10.05.2019.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 34 Sekunden.

Eine andere Änderung betrifft «für die Gesundheit oder die nationale Sicherheit wichtige Produkte». Diese würden von den Zöllen permanent ausgeschlossen, heisst es weiter. Eine genaue Liste der ausgenommenen Produkte werde in Kürze veröffentlicht. Zunächst blieb daher unklar, welcher Teil der Importe von den Strafzöllen verschont bleiben würde.

Wiederaufnahme der Gespräche

US-Präsident Donald Trump hatte die Strafzölle von 10 Prozent auf Importe im Wert von rund 300 Milliarden Dollar Anfang August angekündigt. Zuvor waren Handelsgespräche mit China ohne klares Ergebnis zu Ende gegangen. Die bereits bestehenden Strafzölle von 25 Prozent auf Importe im Wert von rund 250 Milliarden Dollar bleiben davon unberührt. Mit der Einführung der neuen Strafzölle sollten fast alle Importe aus China erfasst werden.

Die USA und China wollten bislang im September erneut Gespräche zu einem Handelsabkommen führen. Das chinesische Handelsministerium teilte nun auf seiner Internetseite mit, der chinesische Vizepremierminister Liu He habe an diesem Dienstag mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin telefoniert. Demnach wollen China und die USA bereits in zwei Wochen telefonische Handelsgespräche führen.

Die vorige Gesprächsrunde der beiden Staaten im Juli war ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Trumps Regierung verhängte daraufhin die neuen Strafzölle.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von E Staehelin  (Htebasile)
    Trump lässt mit seinem Zollgetakte den Aktienkurs beliebig rauf- und runterzappeln. Kauft und verkauft er hoffentlich seine eigenen Aktien jeweils im richtigen Moment? Könnte eine gute Methode sein, Schulden los zu werden.
    1. Antwort von Beat Gurzeler  (B.Gurzeler, alias Rollstuhlrocker)
      Herr Staehelin, genau aus diesem persönlichem Grund macht dies Trump
      natürlich auch, ist aber für Kleinanleger gar nicht gut, eher Richtung
      gefährlich oder Totalabsturz.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Kurz und bündig: Phantasieloser Wahlkampf! Mit Neigung zur Dekadenz.
  • Kommentar von Stefan Huwiler  (huwist)
    Handel mit den USA treibt man am besten indem man am Morgen auf Twitter nachschaut wie der Präsi heute aufgestanden ist. Die Bauern bei uns können das Heuen zuverlässiger planen.
    Einfach nur lächerlich und hochgradig schädlich. Zum Glück vor allem für die USA.