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Libyscher Regierungschefs Fajis al-Sarradsch tritt ab
Aus Tagesschau vom 17.09.2020.
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Land in der Krise Libyens Regierungschef kündigt Rücktritt an

  • Nach Protesten gegen die Regierung hat der Chef der international anerkannten libyschen Regierung, Fajis al-Sarradsch, seinen Rücktritt angekündigt.
  • Er wolle seine Pflichten spätestens Ende Oktober an einen Nachfolger übergeben, sagte er in einer Fernsehansprache.

Das politische Klima in Libyen befinde sich in einem Zustand starker Polarisierung, der alle Versuche, die Krise zu lösen, äusserst schwierig mache, erklärte al-Sarradsch in seiner Rede.

In der Hauptstadt Tripolis und anderen Städten war es in den vergangenen Wochen immer wieder zu Protesten gegen Korruption und die sich verschlechternden Lebensumstände gekommen. Hunderte von Demonstranten hatten politische Reformen in dem nordafrikanischen Land gefordert.

Kampf gegen Truppen von General Haftar

In dem ölreichen Land Libyen herrscht seit 2011 Bürgerkrieg. Die international anerkannte Regierung in Tripolis unter Fajis al-Sarradsch kämpft gegen die Truppen des einflussreichen Generals Chalifa Haftar im Osten des Landes.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind Libyens Konfliktparteien sich zuletzt bei Gesprächen hochrangiger Vertreter in der Schweiz näher gekommen. So habe Einigkeit bestanden, dass Präsidentschafts- und Parlamentswahlen nötig seien, teilte die UNO-Mission für Libyen (Unsmil) vergangene Woche mit.

Diese jüngsten Konsultationen führten zu einer neuen Vorbereitungsphase zur Vereinheitlichung der Institutionen und zur Vorbereitung eines Umfelds für bevorstehende Parlaments- und Präsidentschaftswahlen, sagte al-Sarradsch in seiner Ansprache. Man hoffe, dass sie «ein guter Vorläufer für mehr Konsens und Einigung sein werden».

SRF 4 News, 17.09.2020, 07:30 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
    Politische Reformen in einem Bürgerkriegsland zu fordern ist schön und könnebän/sollten sich geplant werden. Bloss die Umsetzung ist eher utopisch, solange Krieg herrscht.
    Angegangen können Reformen erst, wenn der Krieg beendet, demokratische Wahlen durchgeführt und das Resultat von allen akzeptiert wurden.