Zum Inhalt springen

Header

Video
Iván Duque über Nicolás Maduro. (engl.)
Aus News-Clip vom 22.09.2019.
abspielen
Inhalt

«Maduro wie Miloševic» Kolumbiens Präsident Duque fordert Sanktionen gegen Venezuela

  • Kolumbiens Präsident Iván Duque hat internationale Sanktionen gegen Nicolás Maduro, den Präsidenten des Nachbarstaats Venezuela, gefordert.
  • Maduro gewähre kolumbianischen Rebellen sowie Drogenhändlern Unterschlupf, sagte Duque gegenüber Nachrichtenagenturen.
  • Damit destabilisiere Maduro Lateinamerika.

Iván Duque verglich in Interviews Maduros Brutalität mit der des ehemaligen serbischen Präsidenten Slobodan Miloševic. Dieser musste sich wegen Kriegsverbrechen vor dem Internationalen Strafgerichtshof verantworten.

Die Brutalität muss ein Ende finden.
Autor: Iván DuquePräsident Kolumbien

In Venezuela gebe es eine «brutale Diktatur», die alle Freiheiten zerstöre, sagte Duque weiter. Oppositionspolitiker würden gejagt und gefangengenommen. Duque bezeichnete dies als Verstoss gegen das Völkerrecht. Die ganze Welt müsse sich diese Brutalität ansehen. Diese Brutalität müsse ein Ende finden.

Machtkampf mit Juan Guaidó

Rund 1,4 Millionen Menschen sind wegen der Wirtschaftskrise in Venezuela nach Kolumbien geflohen. Die Lage im Grenzgebiet hatte sich in letzter Zeit angespannt.

Venezuelas Staatschef Maduro und der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó liefern sich in Venezuela seit Monaten einen Machtkampf. Zahlreiche Oppositionelle sitzen in Haft, Millionen Venezolaner haben das Land verlassen.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von David Neuhaus  (Um Neutralität bemüht)
    Hat womöglich Iván Duque Interesse daran das sich die Situation im Nachbarland nicht beruhigt und somit die Weltgemeinschaft beschäftigt/abgelenkt ist? Nicht das noch seine eigene Amtsführung zuviel Aufmerksamkeit erlangt....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von R. Raphael  (R.Raphael)
    Herr Duque meint den Braten gerochen zu haben in dem er sich der CIA breiwillig als Vasall zur verfügung stellt um Maduro zu orfeigen statt sein Land im Griff zu haben. Ihm ist offensichtlich nicht bewusst dass US-Zudienerei langfristig nie zum grossen Glück geführt hat.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Simon Weber  (Weberson)
    Es sind die US-Sanktionen welche Venezuela destabilisieren. Und es ist Guaido der das Land vollkommen gespalten hat. Der Vorschlag, Venezuela noch schärfer zu sanktionieren, wird also Südamerika noch mehr destabilisieren. Dasselbe passiert momentan im Iran. Auch diese Region wird massiv destabilisiert. Nicht, dass Venezuela und Iran Vorzeigestaaten wären, aber diesen zu drohen und sie zu sanktionieren, macht die Lage noch schlimmer. Die umliegenden Staaten sollten das eigentlich bemerken.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen