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Legende: Video Der US-Senat bestätigt Mark Esper als neuen Verteidigungsminister abspielen. Laufzeit 00:15 Minuten.
Aus News-Clip vom 23.07.2019.
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Mark Esper bestätigt USA haben neuen Verteidigungsminister

  • Der US-Senat hat Mark Esper als neuen Verteidigungsminister im Kabinett von Präsident Donald Trump bestätigt.
  • Damit ist der Spitzenposten im Pentagon nach mehr als einem halben Jahr wieder regulär besetzt.
  • Der Senat stimmte mit 90 zu 8 Stimmen für den 55-Jährigen.

Die Neubesetzung des Postens war notwendig geworden, weil der bisherige Minister James Mattis im vergangenen Dezember wegen Meinungsverschiedenheiten mit Trump zurückgetreten war. Der Präsident nominierte zunächst Mattis' bisherigen Stellvertreter Patrick Shanahan für das Amt. Shanahan zog sich jedoch später aus dem Nominierungsprozess zurück. Die «Washington Post» hatte über frühere Gewalttaten in seiner Familie berichtet.

Mark Esper.
Legende: Der neue Chef im Pentagon: Mark Esper. Keystone

Esper war bislang «Secretary of the Army» und damit der ranghöchste Zivilist im US-Heer, der direkt dem Verteidigungsminister unterstellt ist. Er war selbst Soldat in der Armee und wurde dabei unter anderem für seinen Einsatz im zweiten Golfkrieg ausgezeichnet. Später arbeitete er als Lobbyist für den Rüstungskonzern Raytheon.

Der neue Pentagonchef will «Allianzen stärken»

Esper hatte sich in der vergangenen Woche in einer Anhörung den Fragen der Senatoren gestellt und dabei erklärt, er sei fest entschlossen, Allianzen mit anderen Ländern zu stärken. Sein Vorgänger Mattis hatte in seinem Rücktrittsschreiben an Trump grundlegende inhaltliche Differenzen mit dem Präsidenten als Grund für seinen Rückzug genannt und dabei die Bedeutung internationaler Bündnisse betont. Trump hat unter anderem die Nato immer wieder scharf kritisiert.

Auf die Frage, ob auch er wegen einer solchen Angelegenheit zurücktreten würde, sagte Esper in der Anhörung, dass er einen Rücktritt in Betracht ziehen würde, wenn er aufgefordert werden würde, etwas Illegales oder Unmoralisches zu tun.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    In den USA, werden die "Klinken" sind die "Klinken" warm, vom Dauerwechsel der "Minister"....
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  • Kommentar von Beat Kessler  (KLERUS)
    „Er sei fest entschlossen, Allianzen mit anderen Ländern zu stärken.“ Das kommt wieder so unreflektiert daher.. Die USA betrachten Europa als Brückenkopf. Durch diesen Brückenkopf können die USA tief in eurasisches Gebiet Einfluss nehmen. Dazu darf Europa aber nur so stark sein, um als Bündnispartner von Nutzen zu sein. Aber nicht so stark, um eigene Interessen zu entwickeln! Die USA haben kein Interesse an einem starken Europa, dieses Europa könnte ja einmal zum Gegner werden.. MfG
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    1. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      Ja genau! Einen Gegner unter der Führung von Deutschland der den ganzen Kontinent in den Schlamassel zieht aus dem dann wieder der Hilferuf nach Amerika ertönt...
      Ich persönlich habe keine Freude an einem "starken" Europa das sich gegen ost wie west dauernd bestätigen muss wie einzigartig und toll es ist.
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  • Kommentar von Hansruedi Elsener  (Haru)
    Für wie lange? Beschämend was im damaligen Vorzeigeland vorgeht. Vielleicht bereut M. Esper bereits seine Zusage und macht sich Gedanken in Sachen Rücktritt
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    1. Antwort von antigone kunz  (antigonekunz)
      Ein Vorzeigeland war die USA eigentlich nur wenn dieses mit einer Spezialbrille, die so manche gerade auch hier nach dem gossen Krieg in Europa, betrachtet worden ist? Denn die USA war entgegen der Eigendeklaration, wie übrigens alle anderen demokratisch sich bezeichnenden Nationen, nie eine substanzielle Demokratie, sondern im Stadium einer möglich werdenden Demokratie. Heute ist diese Nation definitv in den Fängen von ein paar Plutokraten ....
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