Zum Inhalt springen

Header

Audio
Biden plant eine historische Investition in die US-Infrastruktur
Aus SRF 4 News aktuell vom 25.06.2021.
abspielen. Laufzeit 01:28 Minuten.
Inhalt

Milliardeninvestition «We have a deal»: Joe Biden verkündet Infrastruktur-Kompromiss

Die USA wollen in die Infrastruktur investieren. Die Demokraten und die Republikaner haben eine erste Einigung erzielt.

«We have a deal»: So hat US-Präsident Joe Biden einen Infrastruktur-Kompromiss zwischen der demokratischen und der republikanischen Partei angekündigt. Eine überparteiliche Arbeitsgruppe hat sich darauf geeinigt, in den kommenden fünf Jahren fast 1000 Milliarden Dollar in die Infrastruktur zu investieren.

Investition von historischer Bedeutung

Es wäre eine historische Investition in die US-Infrastruktur, ähnlich wie der Bau des Autobahnnetzes in den 50er-Jahren oder der öffentlichen Bahn in den 70ern. Strassen, Brücken, Wasserleitungen würden saniert, die öffentliche Bahn ausgebaut. Aber auch Internet-Breitband für das ganze Land, ein modernes Stromnetz sowie Ladestationen für Elektroautos sind vorgesehen.

Video
Aus dem Archiv: Biden will 2 Billionen Dollar für Infrastruktur
Aus Tagesschau vom 31.03.2021.
abspielen

Der Vorschlag muss nun in den US-Kongress, wo Widerstand zu erwarten ist, insbesondere vom linken Flügel der Demokraten, denen der Kompromiss zu wenig sozial und grün ist.

Hoffnung auf Neutralität

Aber was auch immer im Kongress mit der Vorlage geschieht: Für Präsident Joe Biden ist es ein wichtiger politischer Sieg.

Er kann sein Versprechen einlösen, als Präsident die zerstrittenen Parteien an einen Tisch zu holen. Es erinnere ihn an früher, als man im Kongress noch Kompromisse gezimmert habe, sagte Biden. Überparteilichkeit sei noch möglich in Washington.

SRF 4 News, HeuteMorgen, 25.06.2021, 06:35 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

13 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Dani Keller  (¯\_(ツ)_/¯ ____)
    Was für ein Deal, wenn man von ursprünglich 2300 Mia.$ am Ende nicht mal die Hälfte durchbringt.
    Die 1000 Mia.$ in 5 Jahren entsprechen Fr. 5 Mia./Jahr in der Schweiz. Allein die Schweizer Landwirtschaft kosten Bund und Kantone jedes Jahr ca. Fr. 4 Mia., dazu kommen noch die überhöhten Preise welche die Konsumenten bezahlen.
    1. Antwort von Hanspeter Schwarb  (Ganymed)
      Das ist eben ein Deal. Man einigt sich irgendwo dazwischen. Ihr Vergleich mit der Ch Landwirtschaft hinkt allerdings ein bisschen. Die Summe kommt zusätzlich zum Budget obendrauf.
    2. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Herr Keller, Für ein Land in diesem maroden Zustand und für das, was von einem nicht wieder gewählten Präsidenten 4 lange Jahre versprochen wurde, ist es ein Hammer Deal.
  • Kommentar von Georg Fischer  (SGF)
    Ich habe mehrere Jahre in den USA gelebt,ab 1979, und schon damals war die Infrastruktur eine einzige Katastrophe. Insbesondere das Strassennetz. Autobahnen wurden mehr oder weniger gut unterhalten, Hwy's und lokale Strassen mehr schlecht als recht.M.a.W. keiner der damaligen Präsidenten,und da waren auch Republikaner darunter,hat sich darum gekümmert oder wurde vom einen oder anderen Lager blockiert.Der Bedarf ist in der Tat riesengross.
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Brücken brechen zusammen, Wasserleitungen bersten, tiefe Schlaglöcher machen Strassen unbrauchbar. Amerikas Infrastruktur ist in weiten Teilen alt und wird allenfalls notdürftig geflickt. Überall im Land wird öffentlich gespart, nicht investiert. Die Republikaner wollen sämtliche Ausgaben kürzen - eine Schande! Statt Steuerschlupflöcher zu schützen, die nur dazu führen, dass US-Unternehmen ihre Profite im Ausland horten, sollten sie dieses Geld investieren, um Amerika wiederaufzubauen.