Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video SPD und Union versuchen Koalition zu retten abspielen. Laufzeit 03:47 Minuten.
Aus Tagesschau vom 03.06.2019.
Inhalt

Nach dem Rücktritt von Nahles SPD erhält ein Trio als Übergangsleitung

  • Die SPD soll nach dem Rücktritt von Parteichefin Andrea Nahles zunächst kommissarisch von einem Trio geführt werden.
  • Die engere Parteiführung schlug dafür dem Vorstand die Ministerpräsidentinnen der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz, Manuela Schwesig und Malu Dreyer, sowie den hessischen SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel vor.
  • Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen.
Bilderkombination mit drei Köpfen.
Legende: Sollen die deutschen Genossen kommissarisch führen: Malu Dreyer (oben rechts), Manuela Schwesig und Thorsten Schäfer-Gümbel. Keystone

Die Entscheidung über ein Vorziehen des für Dezember geplanten
Bundesparteitages zur Neuwahl der Parteispitze solle erst in
drei Wochen in der nächsten Sitzung des Parteivorstandes fallen.

Mit Vizekanzler Olaf Scholz und dem Ministerpräsidenten Niedersachsens, Stephan Weil, haben zwei mögliche Kandidaten für den Parteivorsitz bereits abgewunken.

Auch aus dem Interimstrio gibt es Absagen: Manuela Schwesig und Malu Dreyer wollen nicht für den Vorsitz der deutschen Sozialdemokraten kandidieren.

Rufe nach einer Doppelspitze

In der Diskussion über ihre Nachfolge gibt es auch Rufe nach einer Doppelspitze. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sagte mit Blick auf die Grünen, die eine solche Doppelspitze haben: «Das ist etwas, womit die anderen offensichtlich ganz gut arbeiten können.»

Auch Bundesaussenminister Heiko Maas schlägt in der Sitzung des Parteivorstandes nach Reuters-Informationen vor, dass die SPD von einer Doppelspitze geführt werden sollte, die per Urwahl durch die Mitglieder bestimmt werden sollte. «Die Zeit der Hinterzimmer muss endlich vorbei sein», zitiert ein Teilnehmer den Aussenminister. «Wir brauchen eine neue Parteispitze, die eine möglichst breite Unterstützung unserer Mitglieder hat.»

Interims-Fraktionschef steht bereits fest

Die Nahles-Nachfolge an der Fraktionsspitze soll kommissarisch der Kölner SPD-Abgeordnete und Fraktionsvize Rolf Mützenich übernehmen. Die ursprünglich für Dienstag geplante Neuwahl des Fraktionsvorsitzes wird nicht stattfinden.

Parteichefin Andrea Nahles trat an der Vorstandssitzung am Morgen offziell als Vorsitzende der deutschen Sozialdemokraten zurück. Danach verliess sie die Vorstandssitzung im Berliner Willy-Brandt-Haus in Berlin mit den Worten «Machen Sie's gut».

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Solange die SPD ihre inneren Ohnmacht nicht durch klare Führungsstrukturen beendet, wird Deutschland mit der angeschlagenen Kanzlerin Merkel auf dem europäischen Parkett faktisch keine Rolle spielen. Nachdem innerhalb der EU mit dem Brexit sich die Gewichte ebenfalls verschoben haben, ist der deutsche "Aussetzer" von strategischer Bedeutung. Den Preis für dieses Versagen auf oberster Ebene wird D noch lange bezahlen. Die Auswirkungen sind komplex und für den deutschen Bürger weitreichend!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    @L.Leuenberger
    Sie übersehen die Tatsache, dass die Definition von Armut sehr unterschiedlich festgelegt wird. Meistens ist der Abstand vom Medianeinkommen der wirklich relevante Faktor. Die 16% machen übrigens klar, dass Deutschland wohl kaum verarmt sein kann, wenn weniger als ein fünfte seiner Bürger arm sind! Sowas zu behaupten ist einfach Unsinn! Wenn durch die Migration der Anteil von Niedrigqualifizierten überproportional zunimmt, importiert man faktisch Armut.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter Meier  (Ein Rechter, der nicht blind ist auf dem Linken)
    Wie war das noch an der Parteirede als die Spitze gewählt werden wollte.

    Nahles:"Wir werden unsere % vergrössern und wenn wir dann an der Macht sind, werden wir den Anderen in die Fresse hauen." Tja der Schuss ging nach hinten los.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Gauland: "Wir werden sie jagen."
      Ablehnen den Kommentar ablehnen