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Legende: Video Merkel: «Wir werden die Regierungsarbeit fortsetzen» abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
Aus News-Clip vom 02.06.2019.
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Reaktionen auf SPD-Krise «Wir werden die Regierungsarbeit fortsetzen»

  • Nach dem angekündigten Rücktritt von Andrea Nahles als SPD-Chefin hat die CDU ihre Bereitschaft zur Fortsetzung der Grossen Koalition («Groko») erklärt.
  • SPD-Politiker setzten sich derweil kritisch mit ihrer eigenen Partei auseinander.

«Wir werden die Regierungsarbeit fortsetzen mit aller Ernsthaftigkeit und grossem Verantwortungsbewusstsein», sagte Merkel in Berlin. Merkel verwies auf die Herausforderungen, vor denen Deutschland stehe und bescheinigte Andrea Nahles einen «feinen Charakter».

Auch Kramp-Karrenbauer glaubt an die «Groko»

«Wir stehen weiter zur Grossen Koalition», hatte CDU-Chefin
Annegret Kramp-Karrenbauer zuvor betont. Die Union stehe für Verlässlichkeit und Handlungsfähigkeit Deutschlands. Sie würdige Nahles als «charakterstarke, aufrichtige und verlässliche SPD-Chefin».

Legende: Video Kramp-Karrenbauer: «Wir stehen weiter zur Grossen Koalition» abspielen. Laufzeit 00:35 Minuten.
Aus News-Clip vom 02.06.2019.

Auch die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner spricht sich für eine Fortsetzung der Grossen Koalition aus und fordert von der SPD Vertragstreue. «Wichtig ist, dass Koalitionspartner, die einen Vertrag miteinander geschlossen haben, füreinander berechenbar sind», sagt die Agrarministerin der «Saarbrücker Zeitung». Sie erwarte, dass auch die SPD ein verlässlicher Regierungspartner bleibe. Jede Form von Häme gegenüber SPD und Nahles verbiete sich.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin und mögliche Nahles-Nachfolgerin Malu Dreyer mahnt die SPD eindringlich zur Geschlossenheit. Die Lage sei «sehr, sehr ernst». Deshalb sei es nun angebracht, zu beraten und keine Entscheidung übers Knie zu brechen. Zugleich beklagt sie, dass es zuletzt an Solidarität gemangelt habe. «Diese Partei ist in einer extrem ernsten Situation. Und wenn wir es jetzt nicht verstehen, zusammenzuhalten und solidarisch einen Weg da raus zu finden, dann sieht es wirklich schwarz aus für die SPD.»

Der Chef der Jungsozialisten (Juso) Kevin Kühnert mahnte auf Twitter einen
besseren Umgang innerhalb der SPD an.

FDP-Chef Christian Lindner von der Opposition zollte Nahles Respekt. «Sie ist eine ehrliche und kompetente Politikerin. Der Umgang mit Nahles sollte alle in Politik und Medien zum Nachdenken bringen. Ihr Rücktritt beantwortet keine Kursfrage der SPD, sondern beschert uns nur eine instabile Regierung», twitterte der Liberale.

Legende: Video SPD-Chefin Nahles tritt zurück abspielen. Laufzeit 03:35 Minuten.
Aus Tagesschau vom 02.06.2019.
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32 Kommentare

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  • Kommentar von Klaus Kreuter  (KallePalle)
    Nun sollte mal Herr Kühnert innehalten. ER hat einen permanenten Guerillakrieg gegen die SPD Führung inszeniert. NAHLES ist gescheitert weil die SPD prinzipiell das eigene Führungspersonal argwöhnisch betrachtet und im Hintergrund viele mit den Hufen scharren.Generell muss man zur GROKO sagen: ich habe fertig.Die Menschen wollen Antworten auf brennende Probleme und keine endlose Diskussion um Klima. Die Menschen wollen ehrliche Antworten und keinen grünen Angstmachereikurs.
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  • Kommentar von Klaus Kreuter  (KallePalle)
    Natürlich will/wird MERKEL die Groko erhalten wollen. Sie weiss ganz genau was kommt wenn Neuwahlen ausgeschrieben werden. Die Karten werden nach den Landtagswahlen im Herbst neu gemischt.
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  • Kommentar von L. Leuenberger  (L.L.)
    Die GroKo hat einige Köpfe ausgewechselt, aber ihre Theme blieben die selben: Wir schaffen das (und schaffen uns ab)! Diese zwei Koalitionspartner bedienen sich nur gegenseitig und verlieren beide ihr Gesicht. Hand in Hand marschieren sie Richtung Zentralismus in Brüssel und kämpfen um die Führungsrolle dort. Für die Sorgen in DE hat diese Regierungen weder Augen noch Ohren. Die fortschreitende Verarmung der DE-en und die verrotteten Infrastrukturen wurden von diesen EU-Führern schöngeredet.
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