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Nahost-Konflikt Biden pocht auf Zweistaatenlösung

  • Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern kann laut US-Präsident Biden nur durch eine Zweistaatenlösung befriedet werden.
  • Er werde sich dafür einsetzen, dass der Gazastreifen mit Geldern der internationalen Gemeinschaft wieder aufgebaut werde.
  • Ein nachhaltiger Frieden sei aber erst möglich, sobald alle Akteure in der Region zweifelsfrei «das Recht Israels anerkennen, als unabhängiger jüdischer Staat zu existieren».
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Waffenruhe in Nahost - wie soll es weitergehen?
Aus 10 vor 10 vom 21.05.2021.
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Er werde dafür «beten», dass die vereinbarte Waffenruhe halten werde, sagte der US-Präsident. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu habe ihm sein Wort gegeben.

In seinen Gesprächen mit Netanjahu habe er auch ein Ende der Gewalt zwischen arabischen und jüdischen Israelis gefordert. Israelis müssten gleichermassen als israelische Staatsbürger behandelt werden, egal ob sie arabischen oder jüdischen Hintergrunds seien.

Erneute Auseinandersetzungen auf dem Tempelberg

Wie brenzlig die Lage noch immer ist, zeigten am Freitag neue Auseinandersetzungen auf dem Tempelberg in Jerusalem zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei. Palästinensischen Rettungskräften zufolge wurden 15 Menschen behandelt, nachdem die Polizei unter anderem Gummigeschosse eingesetzt hatte. Nach Angaben der Polizei waren Polizisten zuvor aus einer Menge Hunderter junger Menschen mit Steinen und einem Brandsatz beworfen worden.

SRF 4 news, 22.05.2021, 04:00 Uhr;

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74 Kommentare

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  • Kommentar von Dietmar Logoz  (Universalamateur)
    Wenn Israel die Zwei-Staaten-Lösung als Option hätte erhalten wollen, hätte es den Bau von jüdischen Siedlungen auf palästinensischem Gebiet verhindert. Die harten Tatsachen entlarven die Rhetorik. Und: Damit ein funktionierender palästinensischer Staat errichtet werden könnte, müssten diese Siedlungen wieder aufgegeben werden - von extremistischen jüdischen Siedlern - was ebenso illusorisch ist wie dass die Krim wieder an die Ukraine gehen würde. Diese "Lösung" ist bloss noch ein Hirngespinst.
  • Kommentar von Annemarie Engler-Jakober  (wöma)
    Wen Israel sich alle paar Jahre verteidigt,geht ein Aufschrei durch Medien u Komentarspalten,Syrien seit 10 Jahren i Krieg,forderte bis jetzt mehr Opfer als alle Verteigigungskriege seit Gründung v Israel,Libanon kurz v Kollaps,Jemen,Iran,Irak,Türkei-Kurden,China-Uiguren,IS,Muslimbruderschaft,Hamas,Hisbollah,Somalia,Eritrea…kein Aufschrei,keine Resolutionen….Die Juden machen nicht einmal 1 Prozent d Weltbevölkerung aus u werden ununterbrochen für die Unruhen i Nahen Osten verantwortlich gemacht
    1. Antwort von Christoph Stadler  (stachri)
      @wöma: Sie meinten gewiss Eroberungskriege. Israel hält nämlich ca. 50% seines für sich proklamierten Staatsgebiets völkerrechtswidrig besetzt!
      Die schleichende Verdrängung und Unterdrückung der Nichtjuden durch Israel machen halt nicht so viel Aufsehen wie die hilflosen Raketenangriffe der Hamas, sind aber viel effizienter!
      Es kann nur die Zweistaatenlösung geben, mit gegenseitiger Anerkennung des Existenzrechts.
      Ich fürchte jedoch, dass Bidens Gebete nichts bringen werden...
  • Kommentar von Claudia Beutler  (Claudia)
    Fortsetzung: Statt dessen immer Siedlungen und Ungerechtigkeit durch die Israelis.