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Neue Raketentests Nordkorea feuert mehrere Flugkörper ab

  • Nordkorea hat nach Angaben des südkoreanischen Militärs vermutlich mehrere Marschflugkörper von kurzer Reichweite über das offene Meer abgefeuert.
  • Mehrere Geschosse seien an der Ostküste Nordkoreas gestartet worden, teilte Südkoreas Generalstab mit.
  • Sie flogen demnach etwa 150 Kilometer weit, bevor sie ins Meer stürzten.

Innerhalb von rund 40 Minuten wurden am Dienstagmorgen (Ortszeit) nach Angaben des südkoreanischen Militärs mehrere Geschosse von der nordkoreanischen Ostküste in der Nähe der Stadt Munchon aus abgefeuert. Dabei habe es sich vermutlich um Lenkflugkörper gehandelt, die gegen Schiffe gerichtet seien.

Zusammen mit den US-Behörden würden die technischen Details der Tests analysiert, teilte der südkoreanische Generalstab mit. Im März hatte Nordkorea nach dreimonatiger Pause seine Raketentests wieder aufgenommen und dabei auch ballistische Raketen getestet.

Harte internationale Sanktionen wegen Nordkoreas Raketenprogramm

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Nordkorea treibt sein Raketenprogramm seit vielen Jahren voran. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung von ballistischen Raketen, die je nach Bauart auch mit Atomsprengköpfen ausgerüstet werden könnten.

Deshalb gelten harte internationale Sanktionen. Die Verhandlungen zwischen Nordkorea und den USA über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm kommen seit Monaten nicht mehr voran.
Daneben entwickelt das isolierte Land weitere Waffensysteme, darunter auch Lenkwaffen. Im Mai des vergangenen Jahres hatte das Land nach eigenen Angaben neben Mehrfach-Raketenwerfersystemen auch taktische Lenkwaffen getestet.

Nordkorea hatte zuletzt Ende März zum vierten Mal in dem Monat Raketentests unternommen. Bei den beiden Flugkörpern, die dabei abgeschossen wurden, handelte es sich nach Einschätzungen aus Südkorea und Japan vermutlich um ballistische Raketen von kurzer Reichweite.

Die Regierungen mehrerer Länder kritisieren die Tests. UNO-Resolutionen verbieten Nordkorea die Erprobung solcher Raketen, die je nach Bauart auch einen atomaren Sprengkopf befördern könnten.

SRF 4 News, 14.4.2020, 9 Uhr;

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
    Nicht zu unterschätzen, was für eine Auswirkung in kleinem Rahmen wie Schule oder Familie ein einziges Individuum auf MItmenschen haben kann. Aber auch die ergebene Bevölkerung ganzer Staaten zu Millionen generationenlang unter einem in jeder Hinsicht vollgesogenen, skrupellosen Machthaber zu leiden haben, und sie nehmen es hin, sind nicht imstande, gemeinsam dagegen aufzustehen.
  • Kommentar von Josephk Ernstk  (Joseph ernst)
    Abgesehen von der Umweltverschmutzung wäre es sinnvoller seine eigene Bevölkerung besser zu ernähren. In seinem Land herrscht Hungersnot. Es geht um Machterhalt und um die Verblendung eine weltpolitische Rolle zu spielen !
    1. Antwort von Misra Namana  (Misra Namana)
      Sanktionen haben schon immer die Bevölkerung getroffen und nicht das Militär und die Regierung. Die Hungersnot ist nicht nur Hausgemacht.
    2. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      @Namana! Kim macht selber Sanktionen gegen seine Landsleute. Da braucht es nicht die ganze Welt. Wenn er das ganze Geld anstatt in das Militär, das er nur für seinem Machterhalt braucht, für die Lebensmittelproduktion einsetzen würde, hätte das Land keinen Hunger.
  • Kommentar von Richard Limahcer  (Limi)
    Ablenkung von der Pandemie im eigenen Land?