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Neue US-Asylpolitik USA lassen erste 25 Asylsuchende über mexikanische Grenze

  • Die US-Regierung hat nach ihrem Richtungswechsel in der Migrationspolitik eine erste Gruppe von Asylsuchenden über die Grenze gelassen.
  • Insgesamt 25 Personen überquerten am Freitag die Grenze vom mexikanischen Tijuana in die US-Stadt San Diego, wie ein Beamter der mexikanischen Einwanderungsbehörde INM der Deutschen Presse-Agentur vor Ort bestätigte.
  • In den kommenden Tagen sollen weitere Flüchtlinge mit laufenden Asylverfahren für ihre Gerichtsanhörungen in die Vereinigten Staaten kommen und für die Dauer ihrer Verfahren in den USA bleiben dürfen.

Mit dieser Praxis bricht die neue Regierung von US-Präsident Joe Biden mit der restriktiven Einwanderungspolitik von Vorgänger Donald Trump.

Bislang mussten Asylsuchende in Mexiko auf die Entscheidung über ihre Anträge warten. Dadurch lebten Menschen zum Teil über ein Jahr in Zeltlagern südlich der Grenze zu den USA. Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums sind derzeit noch rund 25'000 Menschen von der bisherigen Politik betroffen.

Migranten mit anhängigen Verfahren sollen sich ab Anfang kommender Woche im Internet registrieren, sie werden dann über Zeitpunkt und Ort ihres möglichen Grenzübertritts informiert.

Verwirrung an der Grenze

Am Freitag herrschte zunächst allerdings Verwirrung über das Prozedere. Zwischen 150 und 200 Menschen kamen an den Grenzübergang El Chaparral zwischen Tijuana und San Diego und hofften auf Einlass in die USA. Zumindest einige hatten aber noch gar keinen Asylantrag in den Vereinigten Staaten gestellt und damit keine Chance auf Einreise.

Asylsuchende an der mexikanischen Grenze zu den USA.
Legende: Asylsuchende an der mexikanischen Grenze zu den USA. Reuters

SRF 4 News, 20.02.2020, 6:30 Uhr;

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Monika Mitulla  (momi)
    Was sind 25 Migranten? Wären es 25 Millionen - ja, dann könnte man von einer Kehrtwende sprechen.
    1. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Das meine ich eben auch, Monika Mitulla, aber eben, wer mal als Bürger sich im rechtspopulistischen Netz verfangen hat, tut sich offenbar schwer, sich daraus zu befreien. Z.B: Wie viele Hörige des „Herrlibergers“ gibt / gab es!!
  • Kommentar von Thomas Schuetz  (Sürmel)
    Aber Hallo, das ist jetzt mal eine Schlagzeile. Wow ! Bin ganz erschlagen davon. Und wieviele, 25 Asylbewerber auf ein mal ? Das ist ja weltbewegend, vorallem für uns in der Schweiz. Qualitätsjournalismus vom feinsten. Oder " Kampf der Langeweile".
  • Kommentar von Martin Marbacher  (Marmar)
    Eine Lawine wird hier losgetreten, die Öl ins Feuer der gesellschaftlichen Spannungen giesst.
    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      @Marmar. Ja das ist ein Riesendrama wenn 25 In die USA einreisen dürfen. Das wird Spannungen geben! Scherz beiseite. Die USA ist Einwanderungsland und lebt von den billigen Arbeitskräften. Die USA darf halt auch nicht immer Süd- und Mittelamerika destabilisieren. Wenn die Menschen in ihrem Land eine Zukunft hätten, würden sie nicht den gefährlichen Weg auf sich nehmen.