Zum Inhalt springen

Header

Schild mit der Aufschrift "Stop Asian Hate".
Legende: Die Zahl der Gewalttaten gegen asiatische Menschen in den USA hat deutlich zugenommen. Keystone
Inhalt

Neues Gesetz USA verschärfen Kampf gegen anti-asiatische Hassverbrechen

  • Der Kongress hat ein Gesetz zur effektiveren Bekämpfung von Hassverbrechen gegen asiatischstämmige Menschen in den USA verabschiedet.
  • Nach dem Senat stimmte auch das Repräsentantenhaus dem Gesetz mit grosser Mehrheit zu.
  • Damit soll unter anderem eine schnellere Überprüfung von Hassverbrechen durch das Justizministerium gewährleistet werden.

Auch die Meldung solcher Straftaten soll erleichtert werden. Darüber hinaus soll die Regierung verpflichtet werden, stärker über Hassverbrechen während der Coronapandemie aufzuklären. Nun muss US-Präsident Joe Biden das Gesetz noch unterzeichnen.

Video
Aus dem Archiv: Gewalt gegen asiatische Amerikaner
Aus 10 vor 10 vom 19.03.2021.
abspielen

In dem nun verabschiedeten Gesetzesentwurf heisst es, zwischen März 2020 und Februar 2021 seien in den USA 3800 Fälle gemeldet worden, in denen es zu anti-asiatischen Diskriminierungen oder ähnlichen Vorfällen im Zusammenhang mit der Pandemie gekommen sei.

Für besonderes Entsetzen sorgte im März eine Serie tödlicher Angriffe auf Asiatinnen im US-Bundesstaat Georgia. Biden verurteilte danach Hass und Rassismus aufs Schärfste. Er hat wiederholt ein Ende der Diskriminierung asiatischstämmiger Menschen in den USA gefordert.

agenturen/acha;harm;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Steiner  (Tom Stone)
    Leider wird das Problem etwas verkannt. Es gibt nicht Schwarzhasser und Asiatenhasser oder Indogenenhasser. Es ist dieser möchtegern weisse Übermensch, der zum grossen Teil gegen andersfarbige Mitmenschen Vorurteile und Ängste hat. Diese Doktrin muss aus den Köpfen raus. Die Amerikaner sind da schlimmer als die ehemaligen Kolonialmächte. Und dann die Waffen weg, damit es nicht jedes Mal Tote gibt.
    1. Antwort von Marcel Benjamin  (Benny)
      Die Angriffe auf Asiaten waren nicht von "weisse Übermenschen", wenn Sie sich besser informieren wollen.
  • Kommentar von Pirmin Koch  (Preemz)
    Einerseits find ich es toll, andererseits frage ich mich ob nicht genau diese Differenzierung zwischen Ethnien nicht Teil des Problems sind. Da ich aber zu keiner Minderheit gehöre, kann ich wohl auch keine Aussage dazu treffen.
    1. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      @ Herr Koch: Es ist begrüssenswert das etwas unternommen wird. Diese Differenzierung abzuschaffen wird es immer geben solange Menschen unterschiedlich aussehen. In der schweiz spricht man ja auch nicht von Schweizern sondern von Deutschweizern, Romands, Tessinern und Rätoromanen.
    2. Antwort von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
      Herr Koch, um zu erfahren wie es ist, fragen Sie Ihr Umfeld. Beginnend mit Frauen verschiedenen Alters, über Ihre ausländischen Arbeitskollegen, bis zum Bauarbeiter oder Spitalpersonal. Dass wir hier keine amerikanischen Verhältnisse haben, liegt sicher auch daran, dass wir Integration anbieten. Eigentlich ist es für die USA beschämend, schliesslich ein klassisches Einwanderungsland. In jedem Mensch steckt eine "Prise" Fremdenfeindlichkeit. Doch das Interesse am anderen sollte weit überwiegen.
    3. Antwort von Andreas Grünkraut  (Grünkraut)
      Differenzierung ist absolut okay. Die USA ist wie ein grosser Fruchtsalat, gefüllt mit den verschiedensten Früchten und jede Frucht hat ihre Daseinsberechtigung. Ein Fruchtsalat welcher nur aus Äpfel bestehen würde, wäre ein trauriger Fruchtsalat.

      Genau so ist es mit der Bevölkerung. Diese zu homogenisieren ist nicht gut. Respekt fängt an wenn man die andere Person respektiert für das sie ist.