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Peso im freien Fall Argentinien schränkt Devisenhandel ein

  • Per Dekret wurde am Sonntag angekündigt: Der Zugang zum Devisenmarkt und auch Auslandsüberweisungen benötigen neu die Zustimmung der Zentralbank.
  • Die Massnahmen gelten bis Ende des Jahres.
  • Ein Peso war bis zum 10. August noch 0.0216 Schweizer Franken wert – nun liegt er bei 0.0167.

Bereits am vergangenen Freitag waren neue Massnahmen in Kraft getreten. Die Notenbank hatte angekündigt, dass Kreditinstitute grössere Vermögensverschiebungen künftig von der ihr genehmigen lassen müssten.

So schätzt Fitch und Moody's die Situation ein

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Die Ratingagenturen Fitch und Moody's hatten ihre Einschätzungen der Kreditwürdigkeit Argentiniens am Freitag zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen gesenkt. Fitch korrigierte die Bewertung auf «RD» – das bedeutet «Restricted Default», also so viel wie eingeschränkter Kreditausfall, und ist nur eine Stufe vom Rating für Zahlungsausfall entfernt. Argentinien habe einseitig beschlossen, fällige Schuldtitel erst später zurückzubezahlen, teilte die Ratingagentur zur Begründung mit.

Argentinien befindet sich in einer schweren Schuldenkrise. Seit Mitte August hat der Peso weiter stark an Wert verloren. Grund dafür waren die Vorwahlen: Der linksgerichtete Kandidat Alberto Fernandez hatte sich gegen den wirtschaftsliberalen Präsidenten Mauricio Macri durchgesetzt. Fernandez werden nun gute Chancen für die Präsidentschaftswahlen im Oktober vorausgesagt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Moser  (AM)
    "Grund dafür waren die Vorwahlen: Der linksgerichtete Kandidat Alberto Fernandez hatte sich gegen den wirtschaftsliberalen Präsidenten Mauricio Macri durchgesetzt. Fernandez werden nun gute Chancen für die Präsidentschaftswahlen im Oktober vorausgesagt." Dieser Satz sollte uns zu denken geben - er widerspiegelt die Realität! Linksgerichtete Politiker sind oft sozial, anständig, nett - aber haben keinen Plan, wie sie diese "Nettigkeit" bezahlen sollen. Sieht man nicht nur in Argentinien!
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    1. Antwort von Philipp Moreno  (HOC)
      Nun ich behaupte Sie und der Artikel irren sich. Der Grund sind nicht die Vorwahlen sondern die Angst privater und institutioneller Investoren vor dem linksgerichteten Kandidaten und möglichen Konsequenzen sollte dieser Erfolg haben. Diese Angst hat aber mit der Realität nichts zu tun sondern ist zukunftsgerichtet und somit vollkommen uneffektiv und kontraproduktiv. Es sollten Lösungen gefunden und nicht die Angst geschürt werden!
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