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Legende: Audio Börsenäquivalenz soll um sechs Monate verlängert werden abspielen. Laufzeit 02:58 Minuten.
Aus Echo der Zeit vom 11.12.2018.
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Rahmenabkommen abwarten EU gibt Schweizer Börse nochmals etwas Zeit

  • Die EU-Kommission will die Äquivalenz für die Schweizer Börse vorläufig um weitere sechs Monate zu verlängern.
  • Dies bestätigte ein hoher EU-Beamter in einem Schreiben an Radio SRF.
  • Ende des Jahres wäre sonst die Anerkennung der Schweizer Börse Six durch die EU ausgelaufen.
Legende: Video Aus dem Archiv: Die Schweizer Börse schützen abspielen. Laufzeit 02:38 Minuten.
Aus Tagesschau vom 30.11.2018.

Der Entscheid soll am Montag kommuniziert werden. Er bedeutet, dass der Bundesrat mehr Zeit erhält für den Konsultationsprozess um das Rahmenabkommen mit der EU. Den ausgehandelten Entwurf dieses Abkommens hatte der Bundesrat am vergangenen Freitag veröffentlicht. Er sagte weder Ja noch Nein zum Abkommen – und hat stattdessen ein Konsultationsverfahren eröffnet.

Die Schweiz und die EU verhandeln seit bald fünf Jahren über ein institutionelles Rahmenabkommen.

Die Börsenäquivalenz

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Weil die Schweiz nicht zur EU gehört, muss die EU die Schweizer Börsengesetze als gleichwertig anerkennen. Täte sie das nicht, würden alle Aktienhändler und Investoren aus dem EU-Raum vom Schweizer Handelsplatz abgeschnitten. Investoren, die beispielsweise in Paris oder Frankfurt sitzen, könnten somit keine Aktien mehr an der Schweizer Börse kaufen. Der Bundesrat hat allerdings mit dem Notrecht bereits einen Plan B zum Schutz der Börse beschlossen, falls die Äquivalenz nicht mehr gilt.

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Josephk Ernstk  (Joseph ernst)
    Der Beweis, dass man sich nicht dem EU-Diktat zu beugen hat ! Die vom BR angedrohte Gegenmassnahme zeigte Wirkung und so muss die CH auch bezüglich des Rahmenabkommens und des UNO-Migrationspaktes ihren Standpunkt klar darlegen. Dieses ewige sich ducken und anpassen wollen, wie von gewissen Kreisen verlangt, bringt gar nichts und ist inverantwortlich !
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  • Kommentar von Jürg Häusermann  (Ebenda)
    Die Verlängerung ist bedeutungslos und zeigt bestenfalls das erpresserische Verhalten der EU. Auf diesen Politikstil müssen wir uns inskünftig einstellen und entsprechend Vorkehrungen treffen. Und wenn die Kohäsionsmilliarde für die EU nichts sei, wie in diesem Blog erwähnt, dann streichen wir sie doch. Wir streichen doch eigentlich nichts und sparen dabei 1.3 Milliarden.
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  • Kommentar von Marcel Chauvet  (xyzz)
    Gibt man der Schweiz Zeit sich zu entscheiden,
    wird genauso auf die EU eingedroschen wie wenn man abschlägig entscheidet. Wie man's macht, nie macht man es den Eidgesellen recht. Dann ist es auch wurscht, wenn man eidgenössische Wunschkonzerte einfach nicht mehr zulässt.
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