Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Raus aus Wuhan Weitere Schweizer sind auf dem Heimflug

  • Fünf Schweizer Staatsangehörige und zwei ihrer chinesischen Verwandten werden mit einem von Frankreich organisierten Flug aus der Region Hubei in China zurückgeführt.
  • Laut der Schweizer Botschaft in Peking sind die Schweizer zurzeit auf dem Weg nach Paris.
  • Auch die beiden Schweizer auf dem Kreuzfahrtschiff «Diamond Princess» bereiten sich auf ihre Rückkehr in die Schweiz vor.
Video
Aus dem Archiv: Fünf Schweizer aus Wuhan evakuiert
Aus Tagesschau vom 02.02.2020.
abspielen

Es handle sich um Schweizer, die die Region Wuhan verlassen wollten. Ob sich nun noch weitere Schweizer in der Region befinden, liess die Botschaft offen. Bei dieser Rückkehr müssen die Passagiere nicht in Quarantäne in Frankreich, wie dies bei der letzten Rückholung der Fall war. Die Passagiere werden in Paris abgeholt und direkt in die Schweiz gebracht.

Die Reise von Paris in die Schweiz wird vom EDA zusammen mit dem Militärdepartement VBS und dem Bundesamt für Gesundheit BAG sowie den Kantonen, in die die Passagiere zurückkehren, organisiert. Die insgesamt sieben Personen werden nach ihrer Rückkehr in die Schweiz einer 14-tägigen Quarantäne unterzogen.

Europäische Rückholaktion

Insgesamt befinden sich rund 60 Europäer an Bord der französischen Maschine des Typs Airbus A380, darunter 28 Franzosen. Das Flugzeug war von Frankreich mit dem Hauptziel gechartert worden, medizinische Ausrüstung in die Provinz Hubei zu transportieren.

Kurz nach Mittag wird zudem ein italienisches Flugzeug Japan verlassen. An Bord sind Europäer, die auf dem Kreuzfahrtschiff «Diamond Princess» vor der Küstenstadt Yokohama aus der Quarantäne entlassen worden waren. Das Flugzeug wird in Berlin landen.

Die beiden Schweizer Staatsangehörigen auf dem Kreuzfahrschiff wurden heute ausgeschifft. Sie sind wohlauf und bereiten sich nun auf ihre Rückkehr in die Schweiz vor. Die Schweizer Botschaft in Tokio steht regelmässig mit ihnen in Kontakt.

In Festland-China ist die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus mittlerweile um 889 auf insgesamt 75'465 Fälle gestiegen. Dies teilte die Gesundheitskommission in Peking mit. Experten rechnen allerdings mit einer sehr viel höheren Dunkelziffer. Offiziell sind bisher 2236 Tote in der Volksrepublik zu beklagen. In mehr als zwei Dutzend weiteren Ländern sind insgesamt bereits rund 1200 Infektionen und elf Tote gezählt worden.

Grosse Sorge in Südkorea wegen Coronavirus

Textbox aufklappenTextbox zuklappen

Angesichts des rapiden Anstiegs von Infektionsfällen mit dem Coronavirus hat der südkoreanische Präsident Moon Jae In von einer «ernsthaften Situation» gesprochen. Er habe bei einem Treffen mit Premierminister Chung Sye Kyun dazu aufgerufen, «rasche und starke» Gegenmassnahmen zu ergreifen.

Nach Angaben der Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention kamen über Nacht 52 neue Fälle hinzu. Damit stieg die Zahl der Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert haben, auf 156. Am Donnerstag hatten die Behörden den ersten Todesfall in Südkorea in Verbindung mit dem Virus gemeldet.

SRF4 News, 08:00, srf/agenturen/schm;blac

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Wir informieren laufend über die aktuelle Entwicklung und liefern Analysen zum Coronavirus. Erhalten Sie alle wichtigen News direkt per Browser-Push. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    Verstehe nicht, wieso man neben den Schweizern noch 2 chinesische Verwandte mit
    Ausfliegt.Zur Sicherheit sollte man sie doch in Quarantäne in China lassen.?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Verena Schär  (Nachdenklich)
      Ich verstehe ihr nicht Verstehen nicht. Es ist doch unwichtig ob die 2 Verwandten mitfliegen. Es können ja Ehepartner sein. Wenn es ihnen um die Sicherheit geht, da hätte man die Schweizer auch da in der Quarantäne lassen müssen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Verena Schär  (Nachdenklich)
    Es wird über die Rückkehrer berichtet und die neusten Zahlen veröffentlicht. Groß wurde über den 1 Fall in Nordafrika berichtet aber keiner berichtet über die neu infiszierten 5 Menschen im
    Iran. Ein Land, das unbedingt Hilfe braucht. Auffallend ist, dass die USA gestern mit 29 Fällen aufgelistet war und heute 16 Fälle aufweist (total). Klarheit wäre erstrebenswert. Kein Land hatte bisher von einem Tag auf den anderen weniger bestätigte Fälle.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Alexander Weljaminoff  (AndererMeinung)
      Sind immer die gleichen 15 Fälle in den USA. (WHO und andere)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Verena Schär  (Nachdenklich)
      @Alex.. Ich verfolge die Zahlen auf dem Link von SRF welcher vor einiger Zeit online war. " gisanddata.maps.arcgis".
      Aktualisiert: 76'775 Confirmed, 2'247 Deaths, 18.831 Recovered. Gestern hatten die USA 29 Fälle und 1 Tag zuvor 16. Ihre beschriebenen 15 Fälle waren 17.02.2020
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Verena Schär. Was soll diese Zahlenspielerei? Es sind Momentaufnahmen von Meldungen, die je nach Zeit und Ursprung verschieden sind.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Pierre De Laval  (Petros74)
      @ Verena Schär: da haben Sie absolut recht, das Beobachten des Falles im Iran ist sehr wichtig - aber nicht weil das Land Hilfe braucht ( kein falsches Erbarmen, Das hätten viele andere Länder auch nötig) sondern weil der Fall dort sehr speziell ist: es besteht nämlich keinen Zusammenhang mit Kontakten zu China bzw. Dorthin Reisenden. Die betroffenen Personen sollen sich ständig in ihrem Heimatdorf aufgehalten haben. Ein Sprung des Virus also - wir Sind an keinem Ort der Welt sicher!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Das Handling der Chinesischen Regierung dieser Epidemie zeigt das häßliche Gesicht eines Hyperkapitalismus im festen Griff einer autoritären und eigentlich selbstherlichen Regierung. Wo ganz gewiss das Wohl der Menschen weit hinten steht. Die Maxime lautet das Gesicht und die Macht wahren. Bedenklich wie da manche Menschen, eines sogenannt freien Westens diesem Vorgehen zujubeln. Weder Menschen nocht Viren lassen sich mit solchen Massnahmen händeln, möge das die Lehre für uns Humans sein.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Schon erstaunlich wie sie unendlich kritisieren. Soll der Chinese fatalistisch diesen Virus ausbreiten lassen? Er ist nun mal da. Da können sie noch lange weltfremde Theorien aufstellen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen