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Tansanias möglicher Neustart mit Präsidentin Hassan
Aus Echo der Zeit vom 19.03.2021.
abspielen. Laufzeit 04:13 Minuten.
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Regierung von Tansania Nach Tod von Tansanias Staatschef: Neue Präsidentin vereidigt

  • Nach dem Tod von Präsident John Magufuli ist Vizepräsidentin Samia Suluhu Hassan am Freitag in Daressalam als neue Präsidentin vereidigt worden.
  • Sie ist somit die erste Frau, die das Amt bekleidet.

Hassan ging im Jahr 2000 in die Politik, als sie Mitglied des Repräsentantenhauses von Sansibar wurde. Im Jahr 2010 gewann sie den Parlamentssitz in Makunduchi mit mehr als 80 Prozent der Stimmen. Im Jahr 2014 wurde sie zur Kabinettsministerin ernannt und wurde stellvertretende Vorsitzende der Verfassungsversammlung, die mit der Ausarbeitung einer neuen Verfassung für Tansania beauftragt war. Seit 2015 hat sie das Amt der Vizepräsidentin inne. Das Amt der Präsidentin übernimmt sie bis zur nächsten Wahl 2025.

Umstrittener Vorgänger

Magufuli starb nach Angaben seiner Vizepräsidentin am Mittwoch im Alter von 61 Jahren an Herzversagen. Allerdings hatte zuvor eine längere Abwesenheit in der Öffentlichkeit für Spekulationen über eine mögliche Covid-19-Erkrankung gesorgt.

Magufuli hatte lange die Existenz des Coronavirus in dem Land abgestritten und mit provokanten sowie zweifelhaften Aussagen über die Pandemie für Aufsehen gesorgt. Tansania hat seit Mai vergangenen Jahres keine offiziellen Corona-Zahlen mehr bekanntgegeben. Die tansanische Ferieninsel Sansibar etwa sieht sich immer noch als Corona-freie Parallelwelt und zieht während der Pandemie Touristen aus aller Welt an.

Der ab 2015 amtierende Magufuli – wegen seines kompromisslosen Führungsstils auch «Bulldozer» genannt – polarisierte in dem ostafrikanischen Land mit seinen rund 58 Millionen Einwohnern. Von Befürwortern wurde er wegen seines Auftretens, seiner Infrastrukturprojekte und Versprechen der Korruptionsbekämpfung unterstützt. Kritiker und Menschenrechtler aber verurteilten seine zunehmenden Beschränkungen von Presse- und Meinungsfreiheit sowie seinen Umgang mit der Pandemie.

SRF 4 News, 9:30 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Martin H. Meier  (Mahame)
    "18 per cent of arrivals from Tanzania to Oman tests positive" (gulfnews am 16. Februar 2021)
    Die Leute besteigen den Flieger in Tansania mit einem negativen PCR Test . Wenn sie am am Flughafen in Muscat aussteigen werden sie erneut getestet (18% positiv)
    Wie sieht das in Zürich aus?
  • Kommentar von Urs Müller  (Jackobli)
    Eigentlich würde man ja lieber etwas über die Neue erfahren, als über den Verschiedenen. Ist sie auf der selben Linie oder eher vernünftiger?