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Rückkehr des Ex-Präsidenten? Musk will Trumps Twitter-Sperre aufheben

  • Der designierte Twitter-Besitzer Elon Musk will die Verbannung von Ex-US-Präsident Donald Trump von der Plattform aufheben.
  • Die Entscheidung, Trump zu verbannen, sei «moralisch falsch und einfach nur dumm» gewesen, kritisierte der Tesla–Chef in einem Videointerview bei einer Veranstaltung der «Financial Times».
  • Trump war kurz nach dem Sturm auf das US-Kapitol von Twitter verbannt worden.
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Aus dem Archiv: Twitter ist wichtig, um den politischen Diskurs voranzutreiben
aus SRF 4 News aktuell vom 26.04.2022.
abspielen. Laufzeit 6 Minuten 49 Sekunden.

Trump hatte auf Twitter Sympathie für seine Anhänger bekundet, die am 6. Januar 2021 das Kapitol in Washington stürmten. In den Wochen davor hatte Trump die Stimmung mit grundlosen Behauptungen angeheizt, ihm sei ein Wahlsieg gegen Joe Biden durch Betrug gestohlen worden.

Musk sagte, Trumps Verbannung bei Twitter sei ein Fehler gewesen, weil ein grosser Teil der US-Bevölkerung damit nicht einverstanden gewesen sei. Und es habe auch nicht dazu geführt, dass der Ex-Präsident sich nicht mehr Gehör verschaffen konnte.

Ex-Präsident hat nun eigene Plattform

Trump sagte vor Kurzem zwar bereits, er wolle nicht zu Twitter zurück, auch wenn er es dürfte. Die Präsenz auf der Plattform, wo er einst mehr als 80 Millionen Follower hatte, könnte aber für eine mögliche Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2024 wichtig sein. Trump nutzte Twitter sehr aktiv, um seine Anhänger zu mobilisieren und Stimmung zu machen. Er versucht derzeit, eine eigene Social-Media-Plattform aufzubauen, die jedoch mit Anlaufproblemen kämpft.

Bis klar ist, ob Musk Twitter übernehmen kann, wird noch einige Zeit vergehen. Er hatte sich mit dem Twitter-Verwaltungsrat auf einen rund 44 Milliarden Dollar schweren Deal geeinigt, ist aber noch darauf angewiesen, dass ihm genug Aktionäre ihre Anteile abtreten wollen. Twitter und Musk wollen die Übernahme bis Jahresende abschliessen.

SRF 4 News, 10.05.21022, 21 Uhr;

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111 Kommentare

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  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Liebe Community, vielen Dank für die angeregte Debatte unter diesem Artikel. Wir schliessen nun diese Kommentarspalte. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Martina Schmid  (Frau Schmid)
    Die Frage ist, ob "Verbannung" und solches Vorgehen gegen unliebsame Stimmen irgendwelche Probleme tatsächlich lösen, oder diese Probleme so evtl. sogar noch vergrössern? Ich persönlich fand Twitters Verbannung von Trump ein Fehler, da sich so die zig Millionen von Trump-Anhängern in ihren Vorstellungen bestätigt sahen, was die Spaltung in den USA nur noch verstärkte. Probleme löst man nicht durch Spaltung, sondern durch einen offenen Dialog. Ich muss Elon Musk hier Recht geben.
  • Kommentar von David Huser  (Dave21)
    Ich finde Trump abscheulich.

    Trotzdem, weshalb sollte man ihm den Mund verbieten?

    Hat er gegen ein Gesetz verstossen, greift hoffentlich das Recht ein.

    Wenn nicht, liegt es an jedem von uns nicht hinzuhören.

    Niemand wird gezwungen Trumps Stuss zu glauben oder Folge zu leisten.

    Schlussendlich hat die Verbannung von Twitter nicht dazu geführt, dass er seine Unwahrheiten nicht mehr unter die Leute bringen konnte.