Zum Inhalt springen

Header

Video
Roger Stone verlässt siegessicher das Gerichtsgebäude in Fort Lauderdale
Aus News-Clip vom 25.01.2019.
abspielen
Inhalt

Russland-Affäre FBI nimmt Trump-Vertrauten Roger Stone ins Visier

  • In den USA ist Roger Stone, ein langjähriger Vertrauter von Präsident Donald Trump, verhaftet und im Zusammenhang mit der Russland-Affäre angeklagt worden.
  • Er soll Ermittlungen behindert, falsch ausgesagt und Zeugen beeinflusst haben, heisst es in der Anklageschrift von US-Sonderermittler Robert Mueller.
  • Die Vorwürfe beziehen sich auf Untersuchungen des US-Wahlkampfes 2016, während dem sich Trumps Wahlkampfteam mit Russland abgesprochen haben soll. Stone soll demnächst vor einem Gericht in Florida erscheinen.

Stone hatte während des Präsidentschaftswahlkampfs in Verbindung zum Trump-Team gestanden. Im August 2016 führte er an, Kontakte zu Wikileaks zu haben.

Die Enthüllungsplattform veröffentlichte 2016 interne E-Mails der Parteizentrale der Demokraten und des Wahlkampfteams von Trumps Rivalin Hillary Clinton, die von mutmasslichen russischen Hackern gekapert worden seien.

Stone soll Untersuchungen behindert haben

Später soll Stone laut der Anklage die Untersuchungen im Kongress zu den mutmasslichen russischen Cyberinterventionen im Wahlkampf und der Rolle von Wikileaks behindert haben.

Roger Stone im Porträt.
Legende: Roger Stone gerät in den Fokus der Sonder-Ermittlungen von Robert Mueller Keystone / Archiv

Stone wies die Vorwürfe zurück, nachdem er wenige Stunden nach seiner Festnahme unter Auflagen freigelassen worden war. Er werde auf nicht schuldig plädieren zudem betonte Stone, er werde Trump nicht belasten, weil er dafür lügen müsste. «Ich glaube, dass das eine politisch motivierte Ermittlung ist.» Bei seinem Auftritt vor Journalisten in Fort Lauderdale streckte Stone beide Hände zum Victory-Zeichen in die Höhe.

Trump spricht von «Hexenjagd»

Die Sprecherin des Weissen Hauses, Sarah Sanders, mühte sich, jede Verbindung der Anschuldigungen zu Trump zurückzuweisen. «Die Vorwürfe gegen Roger Stone haben nichts mit dem Präsidenten zu tun», sagte Sanders dem Fernsehsender CNN. «Der Präsident hat nichts Falsches getan.» Es habe keinerlei geheime Absprachen mit Russland gegeben.

Trump meldete sich auf Twitter zu Wort und beklagte sich dort über die «grösste Hexenjagd in der Geschichte unseres Landes». Selbst Menschenhändler und Drogendealer würden besser behandelt, so Trump. Mit Blick auf die Bilder der Festnahme schrieb er weiter: «Wer hat CNN alarmiert, dort zu sein?»

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

14 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Walter Wieser  (Walt)
    29 FBI Beamte, 6:00 morgens, in Anwesenheit von linken Medienreporter? Schon etwas komisch. Wenn das keine Hexenjagd ist.
    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Es geht doch da auch darum, die Geschichte am Kochen zu halten. Mir stellt sich nun bald die Frage, ob die Sonderermittlung noch innerhalb der ordentlichen Amtszeit (event. sogar 2.Amtszeit) zu einem End-Ergebnis kommt, oder ob diese Ermittlung letztlich reine Propaganda für die Trump-Hasser sind und damit ja auch kein Endergebnis brauchen, sogar gar nicht eigentlich wirklich anstreben, also letztlich doch nur so zu einer neuen Art von Dauerwahlkampf verkommen.
  • Kommentar von Christophe Bühler  ((Bühli))
    Sorry SRF was stimmt jetzt: Kürzlich hiess es hier das FBI hätte keine Kohle mehr und sei geschlossen
    1. Antwort von Walter Wieser  (Walt)
      Wenn es darum geht Trump zu schaden ist genug Kohle voerhanden!
    2. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      Wieser, wenn die Mittel knapp sind, muss man erst recht Prioritäten setzen.;)))
  • Kommentar von Aldo brändli  (aldo)
    Und wenn der CIA von der US-Regierung beauftragt wird, in Südamerika vor den Wahlen Unruhe zu stiften, dann kräht in USA kein Hahn danach.
    1. Antwort von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
      Auch da sieht man die Verlogenheit der Dems und einiger Trump-Gegner.