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Europol: Mehr als 800 Festnahmen bei weltweiten Razzien
Aus Rendez-vous vom 08.06.2021.
abspielen. Laufzeit 03:15 Minuten.
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Schlag gegen kriminelle Banden Mehr als 800 Festnahmen nach internationaler Mega-Operation

  • Internationale Ermittler haben nach Angaben von Europol bei einem Einsatz gegen das Organisierte Verbrechen mehr als 800 Verdächtige in 16 Ländern festgenommen.
  • Es sei eine der bislang grössten Polizei-Operationen gewesen, teilte Europol in Den Haag mit.
  • Über 18 Monate lang hatten die Ermittler Telefongespräche und andere Kommunikation der Banden abgehört.

Mehr als 700 Häuser seien durchsucht worden, Tonnen an Drogen beschlagnahmt und grosse Mengen an Bargeld, Juwelen und Waffen sichergestellt worden.

Über 18 Monate lang hatten die Ermittler Telefongespräche und andere Kommunikation der Banden abgehört. Mehr als 27 Millionen Nachrichten seien gefiltert worden. Der Schlag war gelungen, weil Undercover-Beamte präparierte Telefone in mehr als 300 Banden eingeschleust hatten, auch bei Mafia-Banden in Italien, Motor-Gangs und internationalen Drogen-Syndikaten.

Operation «Trojanisches Pferd»

Die Telefone, die angeblich verschlüsselt sein sollten, waren nach Europol-Angaben mit einem Telekom-Netzwerk verbunden, das vom FBI eingerichtet worden war.

«Dies war einer der grössten und ausgeklügeltesten Einsätze überhaupt», sagte der stellvertretende Europol-Direktor Jean-Philippe Lecouffe in Den Haag. Die Operation «Trojan Shield» (Trojanisches Schild) stand unter Leitung des amerikanischen FBI, der US-Drogenbehörde DEA, der Polizei von Schweden und der Niederlande und war von Europol koordiniert worden. Ermittler in 16 Ländern seien beteiligt gewesen.

SRF 4 News, 8.6.2021, 11:00 Uhr;

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20 Kommentare

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  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    Jetzt verkaufen andere die Drogen und gewonnen hat man kaum etwas. Dieser Drogenkrieg ist ein jahrzehntelanger Leerlauf ohne jeglichen Fortschritt. Man weiss schon längstens, dass die Legalisierung von Drogen die Nachfrage nicht erhöht und der ganzen kriminalität den Wind aus den Segeln genommen wird. Ausserdem sind in den USA über 400'000 Menschen an rezeptpflichtigen Schmerzmitteln gestorben und die Pharmaindustrie musste nur ein paar Hundert Millionen Dollar Abfindung zahlen.
  • Kommentar von Lily Mathys  (Alle vergeben)
    Übersetzungsfehler: Die FDA (Food and Drug Administration) ist die Swissmedic der USA. Drug meint Medikamente und nicht Drogen. Die FDA liess gerade die Impfung zu. Die DEA bedeutet Drug Enforcement Administration. Diese ist mit illegalen Drogen und Medikamenten betraut (War on Drugs). Die FDA ist also keine Drogenbehoerde, sondern u.a. Medikamentenbehörde. Im Drugstore gibts keine (illegalen) Drogen.
    https://www.fda.gov/about-fda/what-we-do
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Lily Mathys
      Guten Tag Frau Mathys
      Danke für den Hinweis. Wir haben den Fehler korrigiert. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Super! So sollte weltweite Zusammenarbeit funktionieren. In diesem Fall ist es mir egal, ob abgehört wird. Ja, ich begrüsse es sogar. Die Technik ist vorhanden und sollte sinnvoll verwendet werden, was hier geschah. Ob der Einsatz "Trojanisches Pferd", oder "Trojanisches Schild" heisst, spielt für mich auch keine Rolle. Das Wichtigste ist, dass sich der Aufwand und Einsatz gelohnt hat. Scheint gute Arbeit gewesen zu sein.