Zum Inhalt springen

Header

Audio
Krumme Geschäfte mit Corona-Impfstoff
Aus HeuteMorgen vom 16.12.2020.
abspielen. Laufzeit 01:37 Minuten.
Inhalt

Behörden warnen vor Betrug Fedpol rechnet mit illegalen Geschäften rund um Impfungen

Die Corona-Impfungen sind ein Milliardengeschäft. Das ruft auch die organisierte Kriminalität auf den Plan.

Europol, die Strafverfolgungsbehörde der EU, hat bereits vor illegalen Machenschaften rund um die geplanten Impfungen gewarnt. Das tut jetzt auch die Bundespolizei Fedpol.

Denn für Kriminelle ist die Pandemie von Beginn an ein lukratives Geschäft. «Man kann davon ausgehen, dass auch die Herstellung, Verteilung, Lagerung oder Verabreichung von Covid-Impfstoffen eine Reihe von neuen Möglichkeiten für strafbare Handlungen bietet», sagt Florian Näf, Mediensprecher beim Bundesamt für Polizei Fedpol.

Gefälschte Covid-Impfstoffe

Die Schweiz werde von solchen Machenschaften wohl kaum verschont bleiben, so die Analyse des Fedpol. Aktuell stünden die Lieferketten im Fokus.
«Kriminelle Akteure könnten versuchen, an echte Impfdosen zu gelangen», erklärt Näf. «Es besteht aber auch das Risiko, dass gefälschte Covid-Impfstoffe in Umlauf gebracht werden.»

Um das zu verhindern, haben die Schweizer Behörden zahlreiche Sicherheitsmassnahmen getroffen. In einer ersten Phase läuft die Versorgung mit Impfdosen ausschliesslich über die Schweizer Armee. Die Hersteller liefern ihre Impfstoffe aus den Fabriken direkt an geheime Standorte.

Über Internet oder Telefon

Erst dann werden die Dosen an die Kantone verteilt – sei es an kantonale Institutionen oder an Grossisten. Kriminelle wiederum werden versuchen, abgezweigte oder gar gefälschte Impfdosen übers Internet zu verkaufen, so wie sie das auch mit anderen Heilmitteln tun.

Auch solche Beispiele beobachtet das Fedpol schon. «Vereinzelt werden bereits jetzt betrügerische Angebote im Zusammenhang mit dem Covid-19-Impfstoff gemacht», warnt Näf.

Auch versuchen Kriminelle mit Telefonanrufen an Geld zu kommen, etwa indem sie gegen eine Vorauszahlung eine frühzeitige Impfung versprechen. Die Behörden warnen vor solchen Betrugsversuchen und Angeboten im Internet. Zudem wird eine Covid-Impfung für alle gratis sein, wie der Bund betont.

Video
Aus dem Archiv: Arbeitgeber könnten Corona-Impfung anordnen
Aus 10 vor 10 vom 10.12.2020.
abspielen

SRF 4 News, Heute Morgen, 16.12.2020, 06:00 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

24 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Andrea Oswald  (Hu?)
    Da wird einem erst seine existentielle Sicherheit genommen... diese anschliessend mittels eines experimentellen Impfstoffes (den man via Steuern selbst bezahlt hat) zurückverkauft und dabei noch weiss gemacht, diese sei sicher und gratis...

    Kann mich mal einer aufklären, wo genau ist jetzt diese organisierte Kriminalität zu lokalisieren?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
      Das Coronavirus hat vielen die existentielle Sicherheit genommen, viele krank gemacht und Millionen getötet. Ihre Aussagen sind falsch: es gibt mehrere Impfstoffe, und keiner ist experiementell, die Medikamente gegen Covid-19 sind es. Impfstoffe werden nicht gratis abgegeben, und von den Herstellern zum zu Produktionskosten verkauft, OHNE Gewinn. Die Impfstoffe sind sicher, darum wurde auch gut 10 Monate lang getestet und sie werden auch nur zugelassen wenn sie sicher sind.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Andrea Oswald  (Hu?)
      Ein mRNA-Impfstoff ist eine völlig neuartige Technologie. Folgen und Nebenwirkungen sind unbekannt. Es ist gänzlich unklar, was deren Anwendung für Konsequenzen haben wird. Es kann sein, dass diese Technologie einen Quantensprung in der Medizin bedeuten wird, kann aber auch sein, dass die Konsequenzen einer breiten Anwendung schlimmer sein werden, als das Virus.

      Das ist ein Experiment an der Bevölkerung. Das ist Fakt.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Andrea Oswald  (Hu?)
      Ich habe nichts gegen diese Impfstofftechnologie. Die Medizin entwickelt sich weiter und das ist gut so.

      Es muss einfach jedem klar sein, dass des ein grosses Experiment ist und niemand -stand heute- sagen kann, ob diese Technologie sicher ist - oder nicht. Als äusserst fragwürdig wenn nicht gar irreführend zu bezeichnen sind Aussagen wie die des Herrn Steiner, "der Impfstoff ist sicher".

      Fakt ist, wir wissen es nicht.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rochus Schmid  (Rochus Schmid)
    Also doch ein Milliardengeschäft....
    Wenn ich Wasser verkaufen will stelle ich vorher einfach die Brunnen ab. Sonst bleibe ich auf dem Wasser sitzen....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Werner Ammann  (W.A.)
      Erwarten sie, dass jemand gratis arbeitet? Arbeiten sie gratis? Tatsache ist auch, dass für etliche Firmen das ganze ein Verlustgeschäft (grosse Entwicklungskosten) wird, nur wenige werden mit ihren Produkten wirklich Erfolg haben. Also was soll dieser Kommentar?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Werner Ammann  (W.A.)
      Noch eine Frage, was meinen genau sie mit Brunnen abstellen? Können sie das noch präzisieren.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
      Rochus Schmid, die Imfpstoffe werden zum Herstellungspreis verkauft, es macht also niemand mit der Beendung der Pandemie ein Milliardengeschäft.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Beat Stroo  (streatcom)
    Also wer ist mit "organisierte Kriminalität" gemeint?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Astrid Meier  (Swissmiss)
      Nicht Big Pharma. Die arbeiten mit dem Segen der Gesetzgeber. Falls nötig helfen sie mit Wahlkampfspenden nach...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen