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Zyklon Tauktae wütet in der indischen Metropole Mumbai
Aus News-Clip vom 18.05.2021.
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Schlimmes Unwetter in Indien Zyklon «Tauktae» bringt Schiff zum Sinken – zahlreiche Vermisste

  • Etwa 100 Menschen werden noch vermisst, nachdem ein Lastkahn bei dem starken Wirbelsturm «Tauktae» vor der Küste der indischen Millionenstadt Mumbai gesunken ist.
  • Die indische Marine konnte nach eigenen Angaben 177 Menschen retten, die am Dienstag auf dem von einer staatlichen Ölfirma betriebenen Schiff waren.
  • Rund 200'000 Menschen mussten in der Region wegen des Zyklons evakuiert werden. Es gab bislang 24 Tote.

Die Rettungsarbeiten mit zwei Schiffen und Hubschraubern seien schwierig, weil die Wellen sehr hoch und die Winde stark seien, sagte ein Marinesprecher der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Zudem habe die Marine noch von einem anderen Schiff mit 137 Crewmitgliedern einen Hilferuf erhalten und Hilfe sei unterwegs.

Satellitenbild des Zyklons Tauktae
Legende: Der Zyklon «Tauktae» trifft auf die Westküste Indiens. Keystone

Der Wirbelsturm war Ende vergangener Woche entstanden und hat an der Westküste Indiens für Verwüstung, Wind und Regen gesorgt. Mindestens 24 Menschen starben, wie örtliche Katastrophenschutzbehörden mitteilten.

Am späten Montagabend (Lokalzeit) ist der Zyklon auf die Küste der Bundesstaaten Gujarat und Maharashtra getroffen. Beim Sturm «Tauktae» wurden Windgeschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde gemessen, wie der indische meteorologische Dienst mitteilte. Inzwischen sei der Sturm etwas abgeschwächt.

Ein indischer Polizit hilft einem Busfahrer die überschwemmte Starsse zu überqueren.
Legende: Der indische Bundesstaat Gujarat wurde besonders stark vom Zyklon «Tauktae» getroffen. Keystone

Zuvor waren Zehntausende Menschen in Notunterkünften in Sicherheit gebracht worden. Gleichzeitig wütet in dem Land eine heftige zweite Corona-Welle, unter anderem mit der besonders ansteckenden indischen Virusvariante B.1.617, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als besorgniserregend eingestuft hat.

SRF 4 News, 18.05.2021, 8:30 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Traurig, dass hier so viele Leute umkommen oder sonst zu Schaden kommen. Diese Extreme häufen sich - durch die Klimaerwärmung. Mehr Wärme in den Meeren und in der Luft können mehr Energie freisetzen: Kalte Luft und immer mildere feuchte Luft erzeugen ein explosives Gemisch wie hier. Es ist ungerecht, dass Menschen in ärmeren, südlichen Gebieten durch die Klimaerwärmung mehr Schaden erleiden (Dürre, Flutkatastrophen) als wir Industrieländer, die die Atmosphäre mehr belasten als Aermere.
    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Ueli von Känel: im Prinzip bei Ihnen: nur die West/Südwestküste: d.h. Maharashtra und v.a. Karnataka, Kerala gehören nicht zu den ärmsten Bundesstaaten. Bis vor kurzem war auch das Gesundheitswesen recht gut aufgestellt. Aus Karnataka kamen z.B. Warnungen an die Regierung, dass die Pandemie nicht vorbei sei, dass Testen, Impfen, v.a. AHA aufrechterhalten werden sollten! Ungehört, weil Wahlen, bzw. Hindu-Feierlichkeiten wichtiger waren;-) Und leise Klimaaktivisten dort sitzen z.T. im Gefängnis!
  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    Von welchem Dienstagabend ist da eigentlich aktuell die Rede? Bei meinen Kontakten zum Thema Corona an der Süd-Westküste Indiens ist es jetzt knapp 18Uhr30. Und am letzten Dienstag war noch kein Sturmtief in Sicht; oder geht es um zwei verschiedene Ereignisse?
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Dorothee Meili
      Guten Tag Frau Meilli
      Danke für den Hinweis. Da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Richtig ist Montagabend (Lokalzeit). Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Schlimm und traurig aber es gab sicher "Sturm Warnungen"?
    Warum passieren gerade in diesen Gegenden immer, wieder solche Katastrophen?
    1. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Ueber Sturmwarnungen ist mir (auch auf Nachfrage dort) nichts bekannt. Mag damit zusammenhängen, dass sämtliche NotfallOrganisationen anderweitig beschäftigt sind. Es gab dort schon öfters Stürme (der erste, der mir "bekannt" ist, geschah im August 1932!!;-), also nicht zu dieser Jahreszeit und nicht in dieser Ueberfallartigen Wucht. Es leben jetzt aber auch viel mehr Menschen dort und gebaut ist bis fast ganz ans Meerufer. Und weltweit sind alle gefährdeten Gegenden noch mehr betroffen.