- Nach dem spektakulären Kunstraub im Pariser Louvre im vergangenen Oktober gibt es eine mögliche neue Spur nach Belgien.
- Ermittler haben belastende Fotos auf Handys von Verdächtigen aus Osteuropa entdeckt, die sich auf Frachtdiebstähle spezialisiert haben.
- Das berichteten das Magazin «Paris Match» und die Zeitung «Le Parisien» unter Verweis auf die Justiz.
Konkret sollen belgische Fahnder auf den Handys mehrerer festgenommener Diebe Fotos vom Inneren des Louvre und insbesondere der Galerie d’Apollon gefunden haben, wo es zu dem Raub kam. Frankreich und Belgien hätten gemeinsame Ermittlungen angeschoben. Die Pariser Staatsanwaltschaft wollte die neuen Ermittlungen weder bestätigen noch dementieren.
Die Auswertung der Fotos sei noch im Gange. Laut Justizkreisen solle die Untersuchung klären, ob es einen Zusammenhang zwischen den in Belgien festgesetzten Frachtdieben und den vier inzwischen in Frankreich inhaftierten Tatverdächtigen gibt.
Belgische Ermittler unmittelbar nach Diebstahl eingeschaltet
Bei einem spektakulären Einbruch gelang es den Dieben am 19. Oktober 2025, Kronjuwelen im Wert von schätzungsweise 88 Millionen Euro aus dem Louvre zu stehlen. Von der Beute fehlt nach wie vor jede Spur. Die Tat hatte international Schlagzeilen gemacht und eine Debatte über die Sicherheit des Museums ausgelöst. Die damalige Museumschefin trat inzwischen zurück.
Diese Schmuckstücke wurden aus dem Louvre gestohlen
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Bild 1 von 9. Die Täter erbeuteten zunächst die Krone der Kaiserin Eugénie (1826–1920). Doch sie wurde später beschädigt in der Nähe des Louvre gefunden. Bildquelle: Musée du Louvre.
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Bild 2 von 9. Auch weg: Die Schmuckkombination der Königinnen Marie Amélie (1782–1866) und Hortense (1783–1837) – ein prächtiges Schmuckset aus Diamanten und Saphiren. Bildquelle: Stéphane Maréchalle/Musée du Louvre.
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Bild 3 von 9. Zu den gestohlenen Schmuckstücken dieser Kollektion gehören dieses reich besetzte Collier …. Bildquelle: Stéphane Maréchalle/Musée du Louvre.
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Bild 4 von 9. … und wertvolle Ohrringe. Bildquelle: Stéphane Maréchalle/Musée du Louvre.
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Bild 5 von 9. Die Halskette aus der Smaragd-Parure der Kaiserin Marie-Louise (Anfang 19. Jahrhundert) besteht aus grossen Smaragden im napoleonischen Empire-Stil. Bildquelle: Jean-Gilles Berizzi/Musée du Louvre.
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Bild 6 von 9. Neben dem Collier wurden auch diese Ohrringe aus demselben Set entwendet. Bildquelle: Jean-Gilles Berizzi/Musée du Louvre.
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Bild 7 von 9. Auch ein mit Diamanten und Edelsteinen besetztes Diadem der Kaiserin Eugénie (1826–1920) ist verschwunden …. Bildquelle: Stéphane Maréchalle/Musée du Louvre.
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Bild 8 von 9. … zusammen mit der zugehörigen Brosche, die kunstvoll aus Diamanten gefertigt wurde. Bildquelle: Stéphane Maréchalle/Musée du Louvre.
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Bild 9 von 9. Zuletzt fiel diese Diamantbrosche von Kaiserin Eugénie, typisch für den luxuriösen Stil des Zweiten Französischen Kaiserreichs, den Dieben zum Opfer. Bildquelle: Stéphane Maréchalle/Musée du Louvre.
Die Maskierten hatten einen mit einer Hebebühne ausgestatteten Lastwagen neben dem Museum geparkt. Während zwei der Täter auf Motorrollern an der Strasse warteten, gelangten die anderen beiden mit der Hebebühne auf einen Balkon im ersten Stock und von dort durch ein Fenster in das Museum, wo sie auch Personal bedrohten. Der ganze Coup dauerte nur wenige Minuten.
Bereits unmittelbar nach dem Einbruch in das Museum hatten die französischen Fahnder ihre belgischen Kollegen eingeschaltet in der Sorge, die gestohlenen Juwelen könnten auf dem Schwarzmarkt der Antwerpener Diamantenhändler landen. Vermutlich wurde dort der Schmuck von Reality-TV-Star Kim Kardashian im Millionenwert verkauft, der ihr 2016 bei einem Raubüberfall in Paris gestohlen wurde.