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Streit um Taiwan USA legen Zurückhaltung beim Thema Taiwan ab

  • US-Aussenminister Mike Pompeo hat die Annäherung seiner Diplomaten an Taiwan beschlossen.
  • Die Selbst-Beschränkung von US-Diplomaten gegenüber Taiwan werde aufgehoben, erklärte Pompeo. Diese Beschränkung sei eingeführt worden, um China zu beschwichtigen.

China beansprucht das eigenständige, demokratische Taiwan als abtrünnige Provinz und verlangt von internationalen Partnern, keine offiziellen Kontakte mit der Regierung in Taipeh zu pflegen.

Weniger Rücksicht auf Peking

«Die Regierung der Vereinigten Staaten unterhält Beziehungen zu inoffiziellen Partnern auf der ganzen Welt, und Taiwan ist keine Ausnahme. Mit der heutigen Erklärung wird anerkannt, dass die Beziehungen zwischen den USA und Taiwan nicht durch selbst auferlegte Beschränkungen unserer ständigen Bürokratie gefesselt werden müssen und sollten», sagte Pompeo.

Unter der Regierung des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump haben sich die USA zu Taiwans stärkstem internationalen Verbündeten und Waffenlieferanten entwickelt.

Hohe US-Vertreterin besucht Taiwan

Die amerikanische UNO-Botschafterin Kelly Craft wird kommende Woche Taiwan besuchen, um sich mit hochrangigen Regierungsvertretern zu treffen. Ein Schritt, der von China scharf kritisiert wird.

Trump hat in den letzten vier Jahren eine harte China-Politik verfolgt. Mit der Aufhebung der Kontaktrichtlinien in Bezug auf Taiwan verschärft die Regierung in Washington kurz vor dem Machtwechsel am 20. Januar die Spannungen mit der Regierung in Peking.

SRF 4 News, 10.01.2021, 7 Uhr;

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34 Kommentare

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  • Kommentar von Franz Peter Lehmann  (nashorn19)
    Punkto Neuigkeiten und Kopien aus China stimmt das so sicher nicht, aber es sind schlussendlich die Europäer, die USA welche die Produkte kaufen und ihre Fabriken verkaufen. Und es sind die Australier die vom Kohleverkauf nach China gut leben
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  • Kommentar von Reto Blatter  (against mainstream)
    Gut werden durch die Administration Trump noch ein paar Nägel eingeschlagen. Leider wird es in ein paar Tagen vorbei sein mit der harten Haltung gegen das Regime in Peking.
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  • Kommentar von Marco D'Ercole  (Marco D)
    Wir sollten aus der Geschichte lehren ziehen und denn Anfängen wehren. Das ist ungemütlich aber je länger gewartet wird, wird es nur noch ungemütlicher.
    Denken Sie bitte immer daran, dass NICHTS was zur Zeit in China produziert und geliefert wird, nicht auch woanders beschafft oder produziert werden kann.
    Bis heute hat der chinesische Markt nichts neues hervorgebracht. Bis heute wurde nur (kostengünstig) kopiert und mit gestohlenem Know-How nachgebaut. Also wehret d. Anfängen!
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    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Die Aussage stimmt zwar nicht, weil sie grob vereinfacht ist, aber es ist trotzdem so, dass wir nicht vor Schreck erstarren sollen, wenn China über etwas die Nase rümpft.
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