Frankreich: Im Südwesten Frankreichs sind aufgrund des Sturms «Nils» drei Menschen ums Leben gekommen. Laut Behördenangaben handelt es sich um einen Lastwagenfahrer, dessen Fahrzeug von Ästen getroffen wurde, einen Mann, der in seinem Garten von einer Leiter stürzte sowie ein Autofahrer, der mit seinem Wagen von der Strasse abkam und in überflutetem Gelände unterging.
In 25 Departements gilt die Unwetterwarnstufe Orange oder Rot. Rund 450'000 Menschen sind weiterhin ohne Strom. Der Sturm fegte mit Böen von bis zu 160 Stundenkilometern über das Land, was zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen führte. In den Bergen herrscht massive Lawinengefahr. Die Feuerwehr rückte zu 4500 Einsätzen aus, 26 Menschen wurden zumeist leicht verletzt.
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Bild 1 von 6. Im Westen Frankreichs sorgt der Sturm Nils für Überschwemmungen, wie hier in Saint-Germain in Confolens. (12.02.2026). Bildquelle: Keystone/ Yohan Bonnet.
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Bild 2 von 6. In der französischen Gemeinde Confolens ist der Fluss über die Ufer getreten. (12.02.2026). Bildquelle: Keystone/ Yohan Bonnet.
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Bild 3 von 6. In der spanischen Stadt Barcelona sorgen die heftigen Winde für Verwüstung auf den Strassen. (13.02.2026). Bildquelle: Keystone/ Alejandro Garcia.
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Bild 4 von 6. Auch eine Palme wurde in Barcelona umgeweht. (12.02.2026). Bildquelle: Keystone/ ALEJANDRO GARCIA.
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Bild 5 von 6. Auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca kam es zu starken Orkanböen. (12.02.2026). Bildquelle: Keystone/ Cati Cladera.
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Bild 6 von 6. Die starken Winde sorgen auf der Insel auch für eindrückliche Bilder. (12.02.2026). Bildquelle: Keystone/ Cati Cladera.
Spanien: In der spanischen Region Katalonien mit Barcelona hatten die Behörden ebenfalls Alarmstufe Rot wegen extremen Windes ausgelöst und vorsichtshalber die Schulen geschlossen. Es wurden Windgeschwindigkeiten bis zu 167 Stundenkilometern gemessen, wie die Zeitung «La Vanguardia» berichtete. In Barcelona ist eine 46-Jährige Frau im Spital gestorben. Sie war am Donnerstag durch den Einsturz eines Dachs schwer verletzt worden. Mindestens sieben Menschen wurden durch umgestürzte Bäume oder dem Einsturz einer Mauer verletzt. Der Schienen-, Strassen- und Flugverkehr war zeitweise eingeschränkt.
Mallorca: Auch auf der bei Urlaubern beliebten spanischen Insel Mallorca gab es Orkanböen. Auf der Ferieninsel wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Stundenkilometern in Berglagen gemessen, teilte der Wetterdienst Aemet mit. Über mögliche Opfer oder grössere Schäden wurde dort zunächst nichts bekannt.
Portugal: In Portugal gab die Böschung unmittelbar vor einer wichtigen Autobahnbrücke infolge eines Deichbruchs entlang des Flusses Mondego nach. Die halbe Fahrbahn stürzte in die Tiefe und die wichtige Autobahn A1, die die Hauptstadt Lissabon im Süden mit der zweitgrössten Stadt des Landes im Norden, Porto , verbindet, werde für mehrere Wochen gesperrt bleiben, berichtete der staatliche TV-Sender RTP. Die Brücke selbst wurde gemäss den Angaben nicht beschädigt.
Portugal und Spanien werden seit Ende Januar von vielen Sturmtiefs heimgesucht, was mit einer ungewöhnlichen Grosswetterlage über dem Atlantik erklärt wird.